Was ist ein SmartLink?

Einer der Nachteile von DeviceLink-Profilen (DVL) besteht darin, dass man für jede unterschiedliche Kombination aus Quelle und Ziel ein separates DeviceLink-Profil benötigt. Dies kann schnell zu einer grossen Anzahl von DeviceLink-Profilen führen, die man in einem Betrieb benötigt, vor allem wenn mehrere Druckverfahren zum Einsatz kommen.

Das SmartLink-Modul von ZePrA von ColorLogic sorgt hier für Abhilfe. Anstatt auf vorberechnete DeviceLink-Profile zurückzugreifen, berechnet SmartLink die benötigten DVL-Profile automatisch on-the-fly aus ICC-Quell- und -Zielprofil.

Dies wird unter anderem ein Thema meines neuen Seminars PDF Color Management in der Praxis sein, das ich zur Zeit vorbereite. Die nächsten Seminartermine findet man in der Terminübersicht.


Neue cloudbasierte PDF-Datenprüfung und -Korrektur für Web2Print-Shops

Die T.HE Consulting bietet in Zusammenarbeit mit der Calibrate Workflow Consulting das Online-Portal mypreflight.cloud an. Die Zielgruppe für diesen kostenpflichtigen Service (EUR399/Monat für max. 200 Jobs/Tag) sind (kleinere) Web2Print-Shops, die über keinen eigenen integrierten PDF-Preflight verfügen. Die Lösung lässt sich über XML an jeden Webshop anbinden.

Neben PDF-Preflight (gesteuert über die XML-Jobinformationen) macht der Dienst auch ausführliche PDF-Korrekturen (z.B. Anpassung unterschiedlicher Seitengrössen, Überdrucken, Einbettung fehlender Fonts, Reduktion des Gesamtfarbauftrags, Hinzufügen von Beschnitt). Gegen Aufpreis wird auch die Erzeugung von Nutzen und Sammelformen angeboten.

Das Konzept vom Online-Preflight in der Cloud, die wir auch in den PDFX-ready Online Tools umgesetzt haben, zieht also weitere Kreise…


Problem mit Enfocus PitStop-Inspector
in Adobe Acrobat DC 2017

Es gibt ein Problem mit dem PitStop-Inspector in Acrobat DC 2017. Nach dem Start von Acrobat lassen sich mit dem PitStop-Inspector keine Objekte auswählen.

Dies betrifft auch ältere Versionen von Enfocus PitStop. Die Problemursache scheint daher eine Änderung in Acrobat DC 2017 zu sein. Enfocus sucht zusammen mit Adobe eine Lösung.

Als Work-around wird empfohlen das Fenster Adobe Acrobat DC > Info über Zusatzmodule anderer Hersteller > Über Enfocus PitStop Pro… aufzurufen und wieder zu schliessen. Danach funktioniert die Objektauswahl wie gewohnt … bis zum nächsten Start von Acrobat DC 2017. Dann muss man erneut das besagte Enfocus-Fenster einmal aufrufen!


PDF-Export aus InDesign im Vordergrund

Auf dem PublishingBlog habe ich eine gute Anleitung gefunden, wie man den Dateiexport aus InDesign wieder in den Vordergrund bringen kann.

Seit CS5 erfolgt der PDF-Export aus Indesign im Hintergrund und man kann im Vordergrund weiterarbeiten. Manchmal funktioniert das aber nicht richtig und man wünscht sich eine Möglichkeit, diese Funktion in den Vordergrund zu bringen.

Dazu muss man nur eine (leere) Textdatei namens DisableAsyncExports.txt in das Programmverzeichnis legen. Dann finden die Exporte wieder im Vordergrund statt.


PDF-Export in InDesign
wieder in den Vordergrund bringen

Die Kollegen vom publishingblog.ch haben einen interessanten Tipp veröffentlicht, wie man den PDF-Export in InDesign wieder in den Vordergrund bringen kann. Dieser findet seit CS5 im Hintergrund statt. Ab und zu gibt es aber Problem mit dem Hintergrund-Export. Dann kann es hilfreich sein, den PDF-Export unter Sichtkontrolle im Vordergrund ablaufen zu lassen.


Neue MadeToTag-Version
mit cleverer Formularfeld-Funktion

Die neue Version 1.7.080 des InDesign-Plug-ins MadeToTag von Axaio hat neben den bekannten Funktionen zur Erzeugung von getaggten PDFs (PDF/UA) nun auch eine Funktion für den besseren Export von Formularfeldeigenschaften aus InDesign.

Das Layoutprogramm von Adobe bietet seit einiger Zeit die Möglichkeit, Formularfelder direkt im Layout anzulegen, die dann beim Export in entsprechende Felder im PDF umgewandelt werden. Leider sind aber die Möglichkeiten zur Definition der Eigenschaften dieser Formularfelder in InDesing im Vergleich zu den Möglichkeiten, die man in Acrobat zur Verfügung hat, sehr bescheiden. Deshalb bereiten viele Anwender ihre Formularfelder lieber in Acrobat auf. Das hat aber den Nachteil, dass bei jeder Änderung des Layouts die Formularfelder in Acrobat wieder neu angepasst werden müssen.

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Kann QuarkXPress 2016 PDFs editieren?

Quark hat XPress 2016 angekündigt. U.a. soll es in der neuen Version möglich sein, importierte PDF-Seiten in native XPress-Objekte umzuwandeln und dann direkt in XPress zu editieren. Dies wird in einem YouTube-Video demonstriert.

Allerdings habe ich in der Ankündigung die Fussnote *Es gelten Einschränkungen entdeckt. Es wird entscheidend sein, wie gut diese Konvertierung wirklich ist.

Ich werde das Thema auf jeden Fall weiter verfolgen und dann in PDF-AKTUELL darüber berichten…


Adobe Preflight-Signatur abgelaufen

Am 8. Februar um 14:33:51 (CET) ist die Gültigkeit der Adobe Preflight-Signatur abgelaufen. Dies hat zur Folge, dass das Einbetten des Preflight-Prüfberichts nach dem Preflight in Acrobat Pro nicht mehr funktioniert:

Preflight -Pruefbericht Fehler

Nach dem Einbetten der Preflight-Resultate wird das PDF normalerweise mit dieser generischen Unterschrift “versiegelt”. Dadurch kann man sofort erkennen, wenn die Datei nachträglich verändert wurde und daher die Preflight-Resultate ggf. obsolet werden. Man kann dank dieser Unterschrift die Veränderungen sogar wieder rückgängig machen.

Leider gibt Adobe der Preflight-Signatur nur jeweils eine Gültigkeit von 5 Jahren. Daher muss diese meist während der Lebensdauer einer Programmversion ersetzt werden. Beim letzten Mal lief die Signatur am 22.11.2012 ab. Ich erinnere mich noch gut an diesen Tag, denn damals war ich zuständig für den Prepress-Support bei Novartis Pharma und die Problemmeldungen aus der ganzen Welt landeten bei mir. Da das Einbetten des Preflight-Prüfberichts bei Druckvorlagen für Pharma-Verpackungen von Novartis Pflicht ist, musste ich schnell eine Lösung finden. Ich habe dann herausgefunden, dass durch das Ersetzen der abgelaufenden Signatur in Acrobat 9 und 10 durch die neuere Signatur von Acrobat XI das Problem gelöst werden konne (siehe unten).

Adobe hat dann bis Januar 2013 benötigt, um das gleiche zu machen. Dann wurden Updates von Acrobat 9 und X mit der Unterschrift von Acrobat XI veröffentlicht, die noch eine Gültigkeit bis zum 8.2.2016 hatte. Diese Unterschrift wurde dann auch in den ersten Versionen von Acrobat DC mitgeliefert.

Adobe hat (auf mein Drängen) diesmal rechtzeitig reagiert und die Preflight-Signatur erneuert. Die neue Signatur ist in den Januar-Updates von Acrobat DC und im Update 11.0.14 von Acrobat XI enthalten. Anwender dieser Programme müssen also nur das kostenlose Update auf die neuste Version durchführen. Danach funktioniert das Einbetten des Preflight-Prüfberichts wieder. Zumindest bis 6.11.2020. Dann läuft auch diese Signatur wieder aus…

Da es von Adobe keine Updates für Acrobat 9 und X mehr gibt, müssen sich die Anwender dieser Programme selbst behelfen.

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PDFX-ready V1.4 für PDF/X-1a CMYK

PDFX-ready-PreflightV1.4PDFX-ready hat auch die Version 1.4 des PDF/X-1a-Workflows für Adobe Creative Suite / Creative Cloud veröffentlicht.

Die neue Version unterstützt ebenfalls die neuen Farbprofile der ECI für den Bogenoffsetdruck auf Basis von ISO 12647-2:2013.

Ausserdem erfolgte eine umfangreiche Anpassung an die Version 2.4 für den PDF/X-4-Workflow. Es gibt nun nur noch die HQ-Varianten (High Quality) für Bogenoffset, Rollenoffset und Zeitungsdruck.

Die Neuerungen sind auch im PDFX-ready Leitfaden 2016 berücksichtigt.


 

Quite Imposing Plus Update wegen Acrobat-Fehler

Quite Software teilt mit, dass im Januar-Update von Acrobat DC ein sporadisch auftretendes Problem bei Einfügen von Seiten besteht. Manchmal werden sie in einer falschen Reihenfolge, als leere Seiten eingefügt oder überschreiben eine andere Seite.

Da Quite Imposing Plus häufig Seiten einfügt, ist dieses Ausschiess-Plug-in besonders stark von diesem Problem betroffen. Quite Imposing Plus 4.0f prüft nun nach dem Einfügen das Ergebnis. Bei einem Fehler wird der Vorgang wiederholt. Der Vorgang wird mit einer Fehlermeldung abgebrochen, wenn das Problem nicht gelöst werden kann.

Die Installation dieses Updates wird daher allen Anwendern von Quite Imposing Plus 4.0 empfohlen. Das Update ist kompatibel mit Acrobat 9 und höher.


Verwirrender Dialog in Acrobat/Reader

Seit dem Januar-Update von Acrobat/Reader DC erhalten viele Anwender von Acrobat und Reader DC (und auch XI) beim Öffnen eines PDFs diese merkwürdige Dialogbox:

Hilfstechnologie
Dies ist nur für Anwender sinnvoll, die Hilfstechnologie (z.B. ein Screenreader) verwenden. Die Funktion lässt sich in Acrobat DC in Voreinstellungen > General… > Barrierefreiheit und in Acrobat XI in Voreinstellungen > Allgemein… > Ein-/Ausgabehilfe ausschalten, indem man die Option Unterstützung von Hilfstechnologien aktivieren deaktiviert:

Hilfstechnologien

Dies muss auch in den Reader-Voreinstellungen wiederholt werden, damit die Dialogbox nicht bei PDFs in einem Webbrowser anzeigt wird.


Acrobat DC und Acrobat XI gleichzeitig installieren

Bei der Lancierung von Acrobat DC wurde bei der Installation eine bestehende Acrobat XI Installation ohne Vorwarnung gelöscht. Dies löste einen Sturm der Entrüstung im Internet aus.

Es hat ziemlich lange gedauert, bis Adobe darauf reagiert hat. Seit dem Oktober-Update gibt es nun im Installationsprogramm eine Einstellung mit der man steuern kann, ob bestehende Acrobat-Installationen gelöscht werden oder nicht. Standardmässig ist diese Option allerdings eingeschaltet!

Für viele Anwender kommt diese Einstellung allerdings zu spät. Für sie hat Adobe eine Anleitung zur Re-Installation von Acrobat XI veröffentlicht. Man muss zuerst Acrobat DC de-installieren. Dann Acrobat XI installieren. Was in der Anleitung nicht steht ist, dass man danach Acrobat DC wieder installieren muss (natürlich mit ausgeschalteter Option zum Enfernen alter Versionen!), um beide Versionen auf dem gleichen Computer nutzen zu können.


Optimale PDF-Druckvorlagen aus Office-Dokumenten

Ich habe an den PDF Days Europe in Köln ein längeres Tutorial zum Thema Optimale PDF- Druckvorlagen aus Office-Dokumenten gehalten. Es gibt davon eine Videoaufzeichnung auf YouTube (40’43”). Auch das Handout ist online.

Für dieses Tutorial habe ich elf Methoden zur PDF-Erzeugung aus Word getestet und auf ihre Druckvorlagentauglichkeit untersucht. Ausserdem werden verschiedene Werkzeuge besprochen, die es erlauben, die Farben in Office-PDFs druckfähig zu machen. Den Abschluss bilden die neuen Empfehlungen für den Digitaldruck von PDFX-ready.


smallpdf – Webserver mit kostenlosen PDF-Funktionen

Ich habe einen Webservice namens smallpdf (aus der Schweiz!) mit vielfältigen kostenlosen PDF-Funktionen entdeckt. Man kann PDFs verkleinern, PDF in Word, PowerPoint, Excel sowie JPG und umgekehrt konvertieren, PDFs teilen und zusammenfügen sowie PDF-Passwörter entfernen. Die letzte Funktion versagte allerdings bei meinen Tests selbst bei einfachen Öffnen-Passwörtern. Die Entfernung von Berechtigungseinschränkungen hat aber gut geklappt.

Dieser kostenlose Webdienst ist ein interessante Alternative zu einigen der kostenpflichtigen Dienste der Document Cloud von Adobe.

Der Dienst verwendet den 3-Heights Document Converter der Firma PDF Tools AG (ebenfalls aus der Schweiz).