PDF/X-4 ist das beliebteste PDF-Format

PreferredPDF-Format_DIn der letzten Umfrage habe ich nach dem bevorzugten PDF-Format gefragt. Das Umfrage-Ergebnis ist interessant. Fast vierzig Prozent bevorzugen PDF/X-4. Das ist sehr erfreulich!

Zu denken geben mir allerdings die 22% für PDF/X-3. Dieses Format war ursprünglich für medienneutrale PDF/X-Dateien mit ICC-Profilen gedacht. Das funktioniert zumindest aus InDesign nicht mehr, sobald auf einer Seite Transparenz vorhanden ist. Diese sind bei PDF/X-3 nicht erlaubt und müssen deshalb von InDesign vor dem PDF-Export reduziert (flachgerechnet) werden. Dazu werden zuerst alle Objekte auf der Seite (egal ob sie von der Transparenz betroffen sind oder nicht!) in den Transparenzfüllraum (Dokument-CMYK) umgerechnet werden. Dabei geht natürlich die Medienneutralität verloren, da z.B. ICCbasierte RGB-Bilder in CMYK konvertiert werden.

Für Dateien mit Transparenz (und das ist heute immer häufiger der Fall), kann PDF/X-3 daher nicht verwendet werden. Dies war einer der Gründe, dass wir in der ISO im Jahre 2008 den PDF/X-4 Standard veröffentlicht haben.

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Ein Jahr Acrobat DC

Acrobat DC ist nun seit gut einem Jahr erhältlich. Nebem dem neuen Namen, einer neuen Versionsnummerierung und der Tatsache, dass Adobe die Anwendung lieber vermieten als verkaufen will, fiel vor allem die neue Benutzeroberfläche auf. 

Leider stellte sich aber in der täglichen Produktion heraus, dass die neue Oberfläche für geübte Anwender komplizierter ist, als die bekannten Benutzerschnittstellen von Acrobat 9 und Acrobat XI. Im Verlaufe des Jahres gab es zwar diverse Updates mit einigen kleineren Verbesserungen in der Bedienung aber unter dem Strich sind für die Ausführung der meisten Funktionen immer noch mehr Klicks notwendig als früher. Dies führte u.a. auch dazu, dass sich in Online-Foren gleich nach der Veröffentlichung viele Anwender unzufrieden über Acrobat DC äusserten.

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Verbesserungen bei Newsletter-Versand

Jaeggi2Nach dem Versand meines letzten Newsletters kam es einen grossen Ansturm auf meinen Web-Server. Viele Leser mussten lange warten bevor ein Link ausgeführt wurde oder sie bekamen gar eine Fehlermeldung.

Der Grund war, dass alle Links im Newsletter über meinen Web-Server umleitet werden, damit sie vom Statistik-Modul meiner Newsletter-Software gezählt werden können. Wenn viele Leser das gleichzeitig machen, kommt es zu Engpässen.

Ich habe nun einen Weg gefunden, diese Statistik-Funktion abzustellen. Die Links im Newsletter gehen nun direkt auf die verknüpfte Seite, die meist nicht auf meinem Server liegt.

Ausserdem werde ich in Zukunft den Newsletter ausserhalb der Bürozeiten versenden, so dass nicht alle Leser gleichzeitig zugreifen.


PDF-Erzeugung mit der Document Cloud mit Vorbehalten

Mit der Abo-Version von Acrobat DC können InDesign-, Illustrator- und Photoshop-Dateien zu PDF konvertiert werden, auch wenn keines dieser Programme auf dem Rechner installiert ist.

Dazu wird die Datei in Acrobat DC geöffnet. Die Datei wird im Hintergrund in die Document Cloud hochgeladen und dort konvertiert. Nach einiger Zeit wird dann das erzeugte PDF-Dokument in Acrobat DC angezeigt und kann lokal gespeichert werden.

Das Problem ist, dass in der Document Cloud natürlich nicht alle Fonts zur Verfügung stehen. Bei meinem Testdokument wird die UniversLT Fontfamilie verwendet. Diese wird im PDF erzeugt mit der Document Cloud durch die MyriadPro ersetzt. Das PDF erzeugt auf dem Desktop sieht deutlich anders aus!


Ein Jahr www.pdf-aktuell.ch

Jaeggi2_84x88Vor einem Jahr habe ich begonnen, auf www.pdf-aktuell.ch eine neue, zweisprachige Homepage mit einem Blog auf Basis von WordPress zu erstellen. Was am Anfang nach einer relativ überschaubaren Aufgabe aussah, hat sich zu einer never-ending story entwickelt. Ständig gibt es etwas upzudaten, anzupassen oder zu erweitern. Mittlerweile sind auf dem Webserver zwei Dutzend Plugins im Einsatz. (Eine Liste der verwendeten WordPress-Plugins findet man auf der F&A-Seite.) Und es fehlen noch immer einige Funktionen.

In den letzten Tagen konnte ich jedoch noch einige Kleinigkeiten vor und hinter den Kulissen verbessern (z.B. Teilen-Funktion mit bekannten Social Media Diensten, Blätter-Funktion für Blog-Artikel, einfachere Abmeldung vom Newsletter). Mit der Newsletter-Funktion gab es aber in letzter Zeit leider einige Probleme. Mein Provider hat die Konfiguration der Mailinglisten geändert. Dadurch konnte man sich weder an- noch abmelden geschweige denn Mails verschicken. (Das ist auch der Grund für den verspäteten Versand des Newsletters.) Nach einigen Support-Tickets läuft die Mailingliste nun wieder. Dafür werde ich nun auf den Admin-Adressen mit SPAM zugemüllt…

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Bessere Benutzeroberfläche in Acrobat DC

Nach der Auslieferung von Acrobat DC im April waren viele Anwender mit der neuen Benutzeroberfläche unzufrieden. Mit dem ersten Update von Acrobat DC kommen auch einige kleine Verbesserungen der Benutzeroberfläche von Acrobat DC, die einige unnötige Mausklicks einsparen helfen.

Die linke Seitenleiste mit den Symbolen der Navigationsfenster öffnet sich automatisch, wenn die PDF-Datei Lesezeichen, Anhänge oder digitale Unterschriften enthält oder eine Standard-Datei (z.B. PDF/X, PDF/A) ist. Man kann daher wieder auf einen Blick erkennen, dass es sich um eine Standard-Datei handelt (wie in älteren Acrobat-Versionen).

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Acrobat DC (noch) nicht reif für täglichen Einsatz

Jaeggi2_84x88Liebe PDF-Anwender

Vor gut einem Monat ist Acrobat DC herausgekommen. Neben dem Problem, dass Adobe klammheimlich bei der Installation Acrobat XI löscht, bringt die neue Version auch einige neue Fehler und eine komplett neue Benutzeroberfläche. Viele Anwender sind unzufrieden mit der neuen Benutzeroberfläche. Es werden tatsächlich für viele Routine-Funktionen mehr Mausklicks benötigt als in früheren Versionen.

Auf der anderen Seite bietet Acrobat DC für den Umgang mit digitalen Druckvorlagen ausser der Möglichkeit der Verwendung von Variablen im Preflight keine nennenswerten Verbesserungen.

Daher ist meine Empfehlung für Anwender aus der Druckproduktion, mit dem Umstieg auf Acrobat DC vorläufig noch zu warten, bis Adobe die Probleme mit der Benutzeroberfläche und die Fehler beseitigt hat. Ausserdem sind noch nicht alle Plug-ins auf dem Mac 64bit-kompatibel.

In meiner PDF Master Class II bespreche ich die neue Acrobat-Version kritisch, sodass sich jeder Teilnehmer selbst ein Bild machen kann:

Bis bald

Stephan Jaeggi


Acrobat DC benötigt mehr Mausklicks

Zwar kann man sich in Acrobat DC (mit einigem Aufwand) eigene Werkzeug-Sets definieren, aber es ist völlig unverständlich, warum man bei jedem neu geöffneten PDF das Werkzeug-Set zuerst wieder öffnen muss, um an die gewünschten Werkzeuge und die Werkzeugleiste (oben) mit den bevorzugten Werkzeug-Symbolen gelangen.

Man kann die Werkzeuggruppen in den Sets auch nicht mehr (wie noch in Acrobat XI) auf- und zuklappen. Das hat zur Folge, dass man entweder alle häufig benötigen Werkzeuge in ein Set packt und dadurch häufig in der rechten Seitenleiste scrollen oder die Werkzeuge in mehrere Sets aufteilen muss. Ein Wechsel des aktiven Werkzeugs-Sets erfordert wiederum zwei zusätzliche Klicks.

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Acrobat-Funktionen auf mobilen Endgeräten

Die meisten Neuerungen gibt es für Acrobat DC für mobile Endgeräte wie iOS, Android und Windows Phone (z.Z. allerdings erst die Version 10 verfügbar).

Mit Acrobat DC kann man auf mobilen Endgeräten (Tablets, Phones) PDF-Dokumente u.a. lesen, kommentieren oder die Seitenreihenfolge ändern:

Die meisten Funktionen sind allerdings nur einsetzbar, wenn man in der Document Cloud angemeldet respektive online ist!

Mit der iPad-Version kann man sogar Texte in PDF-Dateien bearbeiten. Allerdings nur, wenn man über ein Abo von Acrobat DC Pro verfügt (eine Kauflizenz reicht nicht):Das ist m.E. ziemlich merkwürdig. Um eine Funktion auf dem iPad nutzen zu können, muss man ein Abonnement eines Desktop-Programmes (für fast 30 Euro pro Monat) abschliessen…!!! 🙁


Schon wieder eine neue Benutzeroberfläche für Acrobat!

Mittlerweise ist es schon beinahe eine Tradition. Bei jeder zweiten Version wird Acrobat von Adobe eine komplett neue Benutzeroberfläche verpasst.

Diesmal mit der Begründung, den Einsatz von Acrobat auf mobilien Geräten zu erleichtern. Allerdings gibt es die Acrobat Voll-Versionen (ausser für das wenig verbreitete Surface (siehe Bild) von Microsoft) gar nicht für mobile Geräte. Acrobat DC für mobile Endgeräte hat einen sehr eingeschränkten Funktionsumfang.

Damit die Anwender der kostenlosen Mobile-Version einen einfacheren Zugang zu den Programmfunktionen haben, müssen Millionen von Anwendern der kostenpflichtigen Vollversionen Acrobat Standard und Pro nun wieder komplett umlernen und viel Zeit in die Suche nach den alten Funktionen investieren. Anwender, die Acrobat schon länger einsetzen und jedes Update brav mitgemacht haben, haben in den letzten Jahren mehrere tausend Franken/Euro/Dollar an Adobe bezahlt. Und jetzt müssen sie schon wieder umlernen, damit es die Anwender der kostenlosen Mobile-Version einfacher haben…!

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Kauf- und Miet-Versionen werden unterschiedliche Funktionen haben

Adobe Acrobat DC wird sowohl als Kauflizenz (einmalige Kosten) als auch im Abonnement (mit monatlichen/jährlichen Kosten) angeboten. Adobe hat es also nicht gewagt, die Acrobat-Anwender (u.a. viele Grosskunden aus der Industrie und bei Behörden) zum Abschluss eines Abonnements zu zwingen, wie Adobe das bei den Kreativ-Anwendern gemacht hat. Es gibt allerdings einige wichtige Unterschiede zwischen den beiden Modellen. Bei der Miet-Variante sind folgende Dinge enthalten, die es bei der Kauflizenz nicht gibt:

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Neue Versionsnummerierung für Acrobat – Teil 2

Wie anlässlich der Ankündigung bereits berichtet, heisst die neue Version nicht Acrobat XII, sondern Acrobat DC. Das DC ist aber nicht die Versionsnummer (römisch DC bedeutet 600), sondern steht für Document Cloud und ist Teil des Produktnamens.

Die offizelle Versionsbezeichnung ist 2015 Version. In den PDF-Dateien, die von dieser Version erzeugt werden, steht aber nur 15.x.xxxxx:

Versionsnummer-Screenshot

Adobe wechselt also wie bei der Creative Cloud auf die Jahreszahl. Das hat dort schon für einige Verwirrung gesorgt als z.B. in 2/2015 das Update 2014.2 von InDesign herauskommen ist. Ähnliches könnte uns nun auch bei Acrobat erwarten.

Acrobat XII (12), XIII (13) und XIV (14) wird es also nicht geben. Vielleicht will Adobe damit den Bann brechen, dass in der Vergangenheit (zumindest seit Acrobat 6) jede gerade Version ausser einer neuen Benutzeroberfläche nicht viel gebracht hat. 😉

Preflight von Callas pdfToolbox 7 in Acrobat DC

Adobe hat sich entschlossen, die Preflight-Funktion in Acrobat Pro auf den neusten Stand zu bringen. Bekanntlich wird die Preflight-Funktion von Acrobat von Callas Software in Berlin entwickelt. Callas hat diese Preflight-Funktion auch in ihre pdfToolbox integriert und dort ständig weiterentwickelt.

Adobe und Callas haben nun beschlossen, alle Preflight-Checks der pdfToolbox 7 auch in Acrobat DC Pro zu integrieren und die beiden Produkte künftig auf dem gleichen Stand zu halten. Dies spart Aufwand in der Softwarepflege und im Support.

Dadurch bekommen Acrobat-Anwender nun auch die Möglichkeit, Variablen in ihrem Preflight-Profilen einzusetzen und damit dynamische Preflight-Prüfungen durchzuführen. Eine weitere Neuerung ist die Prüfung der Textgrösse mit der x-Höhe. Dies ist speziell für den Verpackungsbereich wichtig, da in einer neuen EU-Verordung für Nahrungsmittel-Verpackungen die Mindest-Textgrössen mit der x-Höhe definiert werden.

Leider wurden aber nicht alle Preflight-Funktionen der pdfToolbox 7 übernommen. So müssen Acrobat-Anwender auf Prozesspläne und benutzerdefinierte Preflight-Berichte verzichten.


Adobe Reader heisst nun wieder Acrobat Reader

Mit der neuen Acrobat-Version kommt natürlich auch ein neuer Reader. Der heisst aber nicht mehr Adobe Reader, sondern wieder Acrobat Reader. Damit ist die alte Verwechslungsgefahr („Ich habe Acrobat“), mit der wir während Jahren zu kämpfen hatten, wieder zurück.

Aber sonst wäre es ja langweilig… 😉


Neue Versionsnummerierung für Acrobat – Teil 1

Die ersten Acrobat-Versionen hatten die Versionsnummer 1 bis 9. Ab Version 10 hatte Adobe die brilliante Idee auf römische Zahlen zu wechseln: Acrobat X und Acrobat XI. Ich hatte damals schon die Vermutung, dass dies nicht lange dauern wird, da spätens bei der Version XIV (=14) die meisten Anwender nicht mehr mitkommen würden.

Jetzt ging es aber schneller als vermutet. Statt Acrobat XII kommt nun Acrobat DC. Römisch D bedeutet 500 und C steht für 100. Hat nun also das neue Acrobat die Versionsnummer 600?

Die Antwort gibt es demnächst in diesem Blog