Folien von Vortrag bei
InDesign User Group in Stuttgart

Am 13. November war ich zu Gast bei der InDesign User Group (IDUG) in Stuttgart. Der Hörsaal in der Hochschule der Medien war rappelvoll:

Und hier ist mein Vortrag:

Download IDUG-Stuttgart_PDF-Workflow-StephanJaeggi.pdf (PDF, 3.8MB)


Webinare der Ghent Workgroup (GWG)

Die Ghent (PDF) Workgroup (GWG) führt in den nächsten Wochen eine Reihe von kostenlosen Webinaren zu verschiedenen Themen des PDF-Workflows in Englisch durch. Diese werden von PDF-Experten aus Europa und den USA gehalten. Es sind auch Aufzeichungen vergangener Webinare erhältlich.

Ich werde am 11. Januar ein Webinar über die Ghent PDF Output Suite durchführen.


Spezielle Rasterung vermeidet Orangenhaut

Martin Bailey, der CTO von Global Graphics (Harlequin-RIPs), berichtet in einem Blogbeitrag über Versuche zur Vermeidung des Orangenhaut-Effekts bei Inkjetdrucken mit Hilfe spezieller Rastertechnologien.

Dieser Effekt tritt häufig bei Inkjet-Drucken auf nicht-absorbierende Substrate (Plastik, Metall) auf. 

Global Graphics wird demnächst eine Rastertechnologie einführen, die solche Artifakte verhindern soll.

Es interessant, dass das Thema Rasterung nun im Zusammenhang mit neuen Drucktechnologien wieder aktuell wird…


Neue Umfrage: Welche Preflight-Software
verwenden Sie regelmässig?

Nachdem in der letzten Umfrage nach dem Anteil der PDF-Dateien, die mit Preflight geprüft werden, gefragt wurde, geht es in der neuen Umfrage darum, welche Preflight-Software regelmässig zum Einsatz kommt:

Welche Preflight-Software verwenden Sie regelmässig?


Die meisten PDF-Dateien werden mit Preflight geprüft!

Das Ergebnis der letzten Umfrage zum Anteil der PDF-Dateien, die mit Preflight geprüft werden, ist überraschend sehr positiv. Die Mehrheit der PDF-Dateien der Leser von PDF-AKTUELL durchläuft eine Preflight-Prüfung. Es gibt aber immer noch fast 20% der Anwender, bei denen weniger als ein Viertel der Dateien (oder gar keine) geprüft werden:

Wie viele Ihrer PDF-Dateien werden mit einem Preflight-Tool geprüft?


Qualitätsverschlechterung nach
Farbkonvertierung in Acrobat

Anlässlich der Vorbereitung meines neuen Seminars PDF Color Management in der Praxis habe ich die Bildkompression vor und nach der Farbkonvertierung in den bekanntesten PDF-Tools untersucht.

In Highend-PDF-Dateien für den Qualitätsdruck sind Bilder in der Regel mit maximaler JPEG-Qualität komprimiert. Vor der Farbkonvertierung müssen die Bilder zuerst dekomprimiert und nachher wieder komprimiert werden. Acrobat verwendet dazu immer die mittlere JPEG-Qualität. Dadurch erfolgt eine (unerwartete) Qualitätsverschlechterung der farbkonvertierten Bilder (siehe Tabelle).

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Farbkonvertierung in Acrobat

Interview zu PDF 2.0 (ISO 32000-2:2017)

Vor kurzem wurde ich von einem bekannten Blog für Online-Druckereien um ein schriftliches Interview zu PDF 2.0 gebeten. Leider fand der Eigentümer des Blogs meine Antworten “zu technisch” für seine Leser. Da meine Leser in dieser Hinsicht sicher mehr Verständnis haben, publiziere ich das Interview eben nun auf PDF-AKTUELL…

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eciCMYK (FOGRA53) als neuer CMYK-Austauschfarbraum

Die ECI hat das ICC-Farbprofil eciCMYK.icc veröffentlicht. Es basiert auf den Charakterisierungsdaten FOGRA53 der Fogra. Es ist als Austauschfarbraum mit einem grossen Farbumfang konzipiert, der alle möglichen Druckverfahren (Offset, Tiefdruck, Digitaldruck) abdeckt. Das eciCMYK-Profil kann kostenlos heruntergeladen werden.

Da der Farbraum von eciCMYK grösser ist, als jeder reale Druckfarbraum und das Profil einen sehr hohen Gesamtfarbauftrag zulässt, ist dieses Profil nicht direkt zum Drucken geeignet.

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Gemeinsames Seminar
mit Fogra in München

Am 5. Dezember 2017 führe ich mein Seminar PDF Color Management in der Praxis bei der Fogra in München durch. Die Fogra hat dem Seminar allerdings einen anderen Titel gegeben: Farbsicherer Workflow mit PDF/X. Der Leiter der Vorstufentechnik, Andreas Kraushaar, wird das Thema Multicolor behandeln.

Die Online-Anmeldung ist etwas kompliziert. Das Seminar vom 5.12. hat den Code FW17.


Neues Seminar PDF Color Management
erfolgreich gestartet

Am 31.8. hatte mein neues Seminar PDF Color Management in der Praxis Première in Olten. Das Seminar stiess auf grosses Interesse. Trotz Wechsel in einen grösseren Seminarraum, musste ich noch eine Warteliste einrichten.

Die Teilnehmer wurden mit vielen Hintergrund-Informationen, Tipps und Tricks rund um das Thema PDF-Farbe versorgt. Die umfangreiche Seminardokumentation (25% mehr als bei bisherigen Seminaren) mit vielen Screenshots hilft, bei der täglichen Arbeit schnell die richtige Funktion zu finden. Neu habe ich auch ein Symbol für “Beste Lösung” in der Dokumentation aufgenommen, damit die Teilnehmer sich noch besser und schneller orientieren können.

Das Seminar wird am 17. Januar 2018 in Olten (Schweiz) nochmals wiederholt. Es gibt bereits eine Online-Anmeldung.

Das Seminar findet noch an weiteren Standorten in Deutschland und Österreich statt. Die Daten findet man wie immer in der Terminübersicht. Im nächsten Jahr wird das Seminar an den meisten Orten nochmals wiederholt.


Auswirkungen von PDF 2.0 auf die Druckproduktion

Martin Bailey, CTO von Global Graphics und Mitglied mehrerer ISO-Kommissionen zu PDF-Standards, bespricht in einem englischen Whitepaper (19 Seiten) und einem Webinar (YouTube, 40′) die Auswirkungen von PDF 2.0 auf die Druckproduktion. Er machte sich auch einige Gedanken über die Risiken und gibt Empfehlungen für die Umstellung auf PDF 2.0.


PDF 2.0 (ISO-Standard 32000-2)
ist (endlich) veröffentlicht!

Nach 9 Jahren (harter) Arbeit hat die ISO PDF 2.0 als ISO Standard 32000-2:2017 veröffentlicht. Es ist dies die erste PDF-Spezifikation, die komplett durch die ISO-Arbeitgruppe, bestehend aus über dreissig PDF-Experten aus der ganzen Welt, erarbeitet wurde. ISO 32000-1:2008 war im wesentlichen ein Übernahme von PDF 1.7 von Adobe. PDF 2.0 ist eher eine Evolution als eine Revolution. Es wurde grossen Wert auf Kompatibilität zu älteren PDF-Versionen gelegt.

Sieben Kapitel der 971 Seiten umfassenden Spezifikation wurden komplett neu geschrieben (z.B. Transparenz, Tagged PDF). Es ging dabei nicht darum, neue Funktionen einzuführen, sondern um Unklarheiten und Fehler aus älteren Spezifikationen zu beseitigen.

Neben anderen neuen Funktionen gibt es auch einige Neuerungen für digitale Druckvorlagen:

  • Parameter zum Aktivieren der Tiefenkompensierung (Black-Point Compensation) auf Objektbasis. Damit können voraussagbare Farbkonvertierungen definiert werden.
  • Ausgabebedingung pro Seite (optional). Z.B. Coated für die Umschlag-Seiten und Uncoated für die Inhalts-Seiten in der gleichen PDF-Datei.
  • Verwendung von spektralen Daten für Sonderfarben (mit CxF/X-4).
  • Definition der Farbreihenfolge im Druck (z.B. für Bogenoffset).
  • Erweiterte Rasterfunktionen (Ursprung, Punktform).

Da die meisten dieser neuen Funktionen den Bereich Farbe betreffen, ist PDF 2.0 auch ein Thema in meinem neuen Seminar PDF Color Management in der Praxis.


Neues Seminar stösst auf grosses Interesse

Mein neues Seminar PDF Color Management in der Praxis stösst auf grosses Interesse. Für die Première am 31. August in Olten musste ich in einen grösseren Saal wechseln, damit alle Interessenten Platz finden. Aus diesem Grund gibt es auch wieder einige wenige freie Plätze an diesem Termin.

Das neue Seminar findet in diesem Jahr an folgenden Orten statt:

Im nächsten Jahr wird es noch weitere Seminar-Termine geben.


Neun Gründe für Preflight

Die Ghent Workgroup (GWG) hat ein interessantes Poster veröffentlicht:

Auf der Vorderseite wird die GWG vorgestellt. Auf der Rückseite sind neun Gründe für einen Preflight aufgeführt (erarbeitet von der belgischen VIGC). Jeder Punkt ist mit einem Beispiel illustriert.

Man kann mit dieser Seite überprüfen, wie bestimmte PDF-Definitionen in unterschiedlichen Anzeigeprogrammen (Acrobat/Reader, Apple Vorschau, etc.) und Ausgabegeräten (Drucker, Proofer, Belichter) dargestellt werden.

Ausserdem sollte man das PDF mit einem Preflight-Werkzeug prüfen, um auch die unsichtbaren Probleme zu entdecken. Dazu eigenen sich die Preflight-Profile GWG2012 oder GWG2015 (enthalten in Acrobat DC Pro, Callas pdfToolbox und Enfocus PitStop Pro) und natürlich die Preflight-Profile für Acrobat Pro von PDFX-ready.


Neue cloudbasierte PDF-Datenprüfung und -Korrektur für Web2Print-Shops

Die T.HE Consulting bietet in Zusammenarbeit mit der Calibrate Workflow Consulting das Online-Portal mypreflight.cloud an. Die Zielgruppe für diesen kostenpflichtigen Service (EUR399/Monat für max. 200 Jobs/Tag) sind (kleinere) Web2Print-Shops, die über keinen eigenen integrierten PDF-Preflight verfügen. Die Lösung lässt sich über XML an jeden Webshop anbinden.

Neben PDF-Preflight (gesteuert über die XML-Jobinformationen) macht der Dienst auch ausführliche PDF-Korrekturen (z.B. Anpassung unterschiedlicher Seitengrössen, Überdrucken, Einbettung fehlender Fonts, Reduktion des Gesamtfarbauftrags, Hinzufügen von Beschnitt). Gegen Aufpreis wird auch die Erzeugung von Nutzen und Sammelformen angeboten.

Das Konzept vom Online-Preflight in der Cloud, die wir auch in den PDFX-ready Online Tools umgesetzt haben, zieht also weitere Kreise…