Kostenloses Webinar über Ghent PDF Output Suite 5.0

Am 11. Januar habe ich für die Ghent Workgroup (GWG) ein Webinar gehalten über die Ghent PDF Output Suite 5.0, deren Projektleiter ich in meiner Funktion als Leiter der Arbeitsgruppe Process Control der Ghent Workgroup bin.

Es gibt eine Webinar-Aufzeichnung (36 Min.) und die englische Präsentation kann anschaut resp. herunterladen werden.


Fehler bei Adobe PDF Print Engine
wegen defektem Font

Datalogics, die Software-Biliotheken von Adobe an Hersteller vertreiben, hat einen Artikel zu der seit Version 3.0 der Adobe PDF Print Engine (APPE) häufigeren Fehlermeldung NON-FATAL PDF Exception: Cannot extract the embedded font veröffentlicht. Dieser wird im Adobe Common Renderer durch einen defekten Font verursacht. Im Artikel werden Parameter beschrieben, mit denen man die Fehlermeldung ausschalten kann (und dafür das Risiko einer fehlerhalten Fontdarstellung auf sich nimmt).


Der (Un)sinn von Druckermarken
in PDF-Druckvorlagen

Im Publishingblog ist unter dem Titel Der Drucker braucht das nicht ein Beitrag über den Sinn und Unsinn von Druckermarken (Passkreuze, Schnittzeichen, Anschnittsmarken, Farbkontrollstreifen, etc.) in digitalen Druckvorlagen erschienen.

Die Marken stören bei der Weiterverarbeitung (Ausschiessen) der Einzelseiten zu Druckbogen und müssen vom Ausschiessprogramm entfernt werden.

Ein vierfarbiger Farbkontrollstreifen bewirkt, dass aus einem einfarbigen Job mit einer Schmuckfarbe unnötigerweise ein fünffarbiger Job wird.


Erfolgreiches Seminar bei der Fogra in München

Am 5.12.17 durfte ich mein Seminar PDF Color Management in der Praxis in den neuen Räumlichkeiten der Fogra in München in einem vollen Konferenzsaal durchführen:

Als zusätzliches Schmankerl hat der Andreas Kraushaar, Leiter der Abteilung Vorstufentechnik bei der Fogra, einen Vortrag über Multicolor-Druck beigesteuert.

Die Veranstaltung war im Vorfeld schon ausgebucht. Auf Grund der grossen Resonanz werde ich für Wiederholungen des Seminars am 11. April und 8. November 2018 erneut die Reise von der Schweiz nach München-Aschheim antreten. Bei der Fogra wird das Seminar unter der Bezeichnung Farbsicherer Workflow mit PDF/X in der Praxis angeboten. Sichern Sie sich doch jetzt schon Ihren Platz zu einem dieser beiden Termine über www.fogra.org/fogra-veranstaltungen/schulungen/


Folien von Vortrag bei
InDesign User Group in Stuttgart

Am 13. November war ich zu Gast bei der InDesign User Group (IDUG) in Stuttgart. Der Hörsaal in der Hochschule der Medien war rappelvoll:

Und hier ist mein Vortrag:

Download IDUG-Stuttgart_PDF-Workflow-StephanJaeggi.pdf (PDF, 3.8MB)


Spezielle Rasterung vermeidet Orangenhaut

Martin Bailey, der CTO von Global Graphics (Harlequin-RIPs), berichtet in einem Blogbeitrag über Versuche zur Vermeidung des Orangenhaut-Effekts bei Inkjetdrucken mit Hilfe spezieller Rastertechnologien.

Dieser Effekt tritt häufig bei Inkjet-Drucken auf nicht-absorbierende Substrate (Plastik, Metall) auf. 

Global Graphics wird demnächst eine Rastertechnologie einführen, die solche Artifakte verhindern soll.

Es interessant, dass das Thema Rasterung nun im Zusammenhang mit neuen Drucktechnologien wieder aktuell wird…


Ein Jahr PDFX-ready Online Tools

Am Morgen des 26. Oktober 2016 wurden nach einem gut besuchten Informationsabend in Zürich die PDFX-ready Online Tools freigeschaltet, die ich für PDFX-ready entwickelt habe. Bereits zu Beginn wurden drei Tools zur Verfügung gestellt:

Es gibt eine FREEWARE– und PREMIUM-Versionen für Mitglieder von PDFX-ready.

Die im vergangenen Jahr gemachten Erfahrungen sind grundsätzlich positiv. Der Enfocus Switch-Server mit den Programmen Callas pdfToolbox und ColorLogic ProfileTagger läuft sehr stabil. Es gab allerdings einige wenige Probleme.

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Qualitätsverschlechterung nach
Farbkonvertierung in Acrobat

Anlässlich der Vorbereitung meines neuen Seminars PDF Color Management in der Praxis habe ich die Bildkompression vor und nach der Farbkonvertierung in den bekanntesten PDF-Tools untersucht.

In Highend-PDF-Dateien für den Qualitätsdruck sind Bilder in der Regel mit maximaler JPEG-Qualität komprimiert. Vor der Farbkonvertierung müssen die Bilder zuerst dekomprimiert und nachher wieder komprimiert werden. Acrobat verwendet dazu immer die mittlere JPEG-Qualität. Dadurch erfolgt eine (unerwartete) Qualitätsverschlechterung der farbkonvertierten Bilder (siehe Tabelle).

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Farbkonvertierung in Acrobat

Gemeinsames Seminar
mit Fogra in München

Am 5. Dezember 2017 führe ich mein Seminar PDF Color Management in der Praxis bei der Fogra in München durch. Die Fogra hat dem Seminar allerdings einen anderen Titel gegeben: Farbsicherer Workflow mit PDF/X. Der Leiter der Vorstufentechnik, Andreas Kraushaar, wird das Thema Multicolor behandeln.

Die Online-Anmeldung ist etwas kompliziert. Das Seminar vom 5.12. hat den Code FW17.


Neues Seminar PDF Color Management
erfolgreich gestartet

Am 31.8. hatte mein neues Seminar PDF Color Management in der Praxis Première in Olten. Das Seminar stiess auf grosses Interesse. Trotz Wechsel in einen grösseren Seminarraum, musste ich noch eine Warteliste einrichten.

Die Teilnehmer wurden mit vielen Hintergrund-Informationen, Tipps und Tricks rund um das Thema PDF-Farbe versorgt. Die umfangreiche Seminardokumentation (25% mehr als bei bisherigen Seminaren) mit vielen Screenshots hilft, bei der täglichen Arbeit schnell die richtige Funktion zu finden. Neu habe ich auch ein Symbol für “Beste Lösung” in der Dokumentation aufgenommen, damit die Teilnehmer sich noch besser und schneller orientieren können.

Das Seminar wird am 17. Januar 2018 in Olten (Schweiz) nochmals wiederholt. Es gibt bereits eine Online-Anmeldung.

Das Seminar findet noch an weiteren Standorten in Deutschland und Österreich statt. Die Daten findet man wie immer in der Terminübersicht. Im nächsten Jahr wird das Seminar an den meisten Orten nochmals wiederholt.


InDesign-Seiten als einzelne PDFs exportieren

Im Publishingblog wird das Script Page Exporter Utility (PEU) vorgestellt, mit dem man u.a. jede InDesign-Seite als einzelnes PDF exportieren kann.Das Script ist zwar bereits 10 Jahre alt, funktioniert aber auch noch mit InDesign CC 2017.


Neues Seminar stösst auf grosses Interesse

Mein neues Seminar PDF Color Management in der Praxis stösst auf grosses Interesse. Für die Première am 31. August in Olten musste ich in einen grösseren Saal wechseln, damit alle Interessenten Platz finden. Aus diesem Grund gibt es auch wieder einige wenige freie Plätze an diesem Termin.

Das neue Seminar findet in diesem Jahr an folgenden Orten statt:

Im nächsten Jahr wird es noch weitere Seminar-Termine geben.


Neun Gründe für Preflight

Die Ghent Workgroup (GWG) hat ein interessantes Poster veröffentlicht:

Auf der Vorderseite wird die GWG vorgestellt. Auf der Rückseite sind neun Gründe für einen Preflight aufgeführt (erarbeitet von der belgischen VIGC). Jeder Punkt ist mit einem Beispiel illustriert.

Man kann mit dieser Seite überprüfen, wie bestimmte PDF-Definitionen in unterschiedlichen Anzeigeprogrammen (Acrobat/Reader, Apple Vorschau, etc.) und Ausgabegeräten (Drucker, Proofer, Belichter) dargestellt werden.

Ausserdem sollte man das PDF mit einem Preflight-Werkzeug prüfen, um auch die unsichtbaren Probleme zu entdecken. Dazu eigenen sich die Preflight-Profile GWG2012 oder GWG2015 (enthalten in Acrobat DC Pro, Callas pdfToolbox und Enfocus PitStop Pro) und natürlich die Preflight-Profile für Acrobat Pro von PDFX-ready.


Ist die JPEG2000-Kompression
für PDF-Druckvorlagen geeignet?

Für die neuen PDFX-ready-Exporteinstellungen V2.5 für PDF/X-4 CMYK+RGB aus Adobe InDesign haben wir in der Technikgruppe von PDFX-ready untersucht, ob eine Umstellung der Kompressionsmethode vom bisherigen JPEG auf das neuere JPEG2000 sinnvoll wäre.

JPEG2000 verwendet eine komplett andere Kompressionstechnik (diskrete Wavelet-Transformation) als das alte JPEG (diskrete Kosinus-Transformation). Die neue Technologie verspricht generell eine bessere Qualität bei kleineren Dateien. Bei JPEG2000 kann man auch Bilder mit mehr als 8bit pro Farbkanal und mit bis zu 256 Farbkanälen verwenden. Das tönt vielversprechend…

Wir wussten von Tests bei der Ghent Workgroup, dass nicht alle PDF-Viewer (v.a. auf mobilen Geräten) PDFs mit JPEG2000 dekomprimieren können. Bei anderen PDF-Viewern (u.a. Acrobat/Reader) erfolgt der Bildaufbau einiges langsamer.

Aber wir wollten wissen, ob wir JPEG2000-Kompression für Druckvorlagen empfehlen können. Deshalb haben wir uns entschlossen, einen Praxistest mit einem Kalender mit hochauflösenden Bildern in verschiedenen Farbräumen (Device-CMYK, ICC-CMYK, ICC-RGB) durchzuführen. Peter Kleinheider hat die Ausgabe-Tests mit zwei verschiedenen RIPs und ich habe die Export-Tests mit Adobe InDesign CC2017 gemacht.

Beim Vergleich der Ergebnisse haben wir einige Überraschungen erlebt!

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für PDF-Druckvorlagen geeignet?