Neues Seminar stösst auf grosses Interesse

Mein neues Seminar PDF Color Management in der Praxis stösst auf grosses Interesse. Für die Première am 31. August in Olten musste ich in einen grösseren Saal wechseln, damit alle Interessenten Platz finden. Aus diesem Grund gibt auch noch einige wenige frei Plätze an diesem Termin.

Das neue Seminar findet in diesem Jahr an folgenden Orten statt:

Im nächsten Jahr wird es noch weitere Seminar-Termine geben.


Neun Gründe für Preflight

Die Ghent Workgroup (GWG) hat ein interessantes Poster veröffentlicht:

Auf der Vorderseite wird die GWG vorgestellt. Auf der Rückseite sind neun Gründe für einen Preflight aufgeführt (erarbeitet von der belgischen VIGC). Jeder Punkt ist mit einem Beispiel illustriert.

Man kann mit dieser Seite überprüfen, wie bestimmte PDF-Definitionen in unterschiedlichen Anzeigeprogrammen (Acrobat/Reader, Apple Vorschau, etc.) und Ausgabegeräten (Drucker, Proofer, Belichter) dargestellt werden.

Ausserdem sollte man das PDF mit einem Preflight-Werkzeug prüfen, um auch die unsichtbaren Probleme zu entdecken. Dazu eigenen sich die Preflight-Profile GWG2012 oder GWG2015 (enthalten in Acrobat DC Pro, Callas pdfToolbox und Enfocus PitStop Pro) und natürlich die Preflight-Profile für Acrobat Pro von PDFX-ready.


Ist die JPEG2000-Kompression
für PDF-Druckvorlagen geeignet?

Für die neuen PDFX-ready-Exporteinstellungen V2.5 für PDF/X-4 CMYK+RGB aus Adobe InDesign haben wir in der Technikgruppe von PDFX-ready untersucht, ob eine Umstellung der Kompressionsmethode vom bisherigen JPEG auf das neuere JPEG2000 sinnvoll wäre.

JPEG2000 verwendet eine komplett andere Kompressionstechnik (diskrete Wavelet-Transformation) als das alte JPEG (diskrete Kosinus-Transformation). Die neue Technologie verspricht generell eine bessere Qualität bei kleineren Dateien. Bei JPEG2000 kann man auch Bilder mit mehr als 8bit pro Farbkanal und mit bis zu 256 Farbkanälen verwenden. Das tönt vielversprechend…

Wir wussten von Tests bei der Ghent Workgroup, dass nicht alle PDF-Viewer (v.a. auf mobilen Geräten) PDFs mit JPEG2000 dekomprimieren können. Bei anderen PDF-Viewern (u.a. Acrobat/Reader) erfolgt der Bildaufbau einiges langsamer.

Aber wir wollten wissen, ob wir JPEG2000-Kompression für Druckvorlagen empfehlen können. Deshalb haben wir uns entschlossen, einen Praxistest mit einem Kalender mit hochauflösenden Bildern in verschiedenen Farbräumen (Device-CMYK, ICC-CMYK, ICC-RGB) durchzuführen. Peter Kleinheider hat die Ausgabe-Tests mit zwei verschiedenen RIPs und ich habe die Export-Tests mit Adobe InDesign CC2017 gemacht.

Beim Vergleich der Ergebnisse haben wir einige Überraschungen erlebt!

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Problem mit Enfocus PitStop-Inspector
in Adobe Acrobat DC 2017

Es gibt ein Problem mit dem PitStop-Inspector in Acrobat DC 2017. Nach dem Start von Acrobat lassen sich mit dem PitStop-Inspector keine Objekte auswählen.

Dies betrifft auch ältere Versionen von Enfocus PitStop. Die Problemursache scheint daher eine Änderung in Acrobat DC 2017 zu sein. Enfocus sucht zusammen mit Adobe eine Lösung.

Als Work-around wird empfohlen das Fenster Adobe Acrobat DC > Info über Zusatzmodule anderer Hersteller > Über Enfocus PitStop Pro… aufzurufen und wieder zu schliessen. Danach funktioniert die Objektauswahl wie gewohnt … bis zum nächsten Start von Acrobat DC 2017. Dann muss man erneut das besagte Enfocus-Fenster einmal aufrufen!


PDF-Export aus InDesign im Vordergrund

Auf dem PublishingBlog habe ich eine gute Anleitung gefunden, wie man den Dateiexport aus InDesign wieder in den Vordergrund bringen kann.

Seit CS5 erfolgt der PDF-Export aus Indesign im Hintergrund und man kann im Vordergrund weiterarbeiten. Manchmal funktioniert das aber nicht richtig und man wünscht sich eine Möglichkeit, diese Funktion in den Vordergrund zu bringen.

Dazu muss man nur eine (leere) Textdatei namens DisableAsyncExports.txt in das Programmverzeichnis legen. Dann finden die Exporte wieder im Vordergrund statt.


PDFX-ready Preflight-Profile
V1.5 / V2.5 veröffentlicht

PDFX-ready hat ihre Preflight-Profile für Acrobat Pro aktualisiert. Die neuen Versionen bringen folgende kleinere Änderungen:

  • V2.5 (für PDF/X-4):
    • Entfernen der einfarbigen Haarlinien-Prüfung (< 0.125 pt), da solche Linien in modernen CTP- und Digitaldruck-Workflows nicht mehr problematisch sind.
    • Prüfung von kleinen mehrfarbigen Objekten (Text < 8 pt; Linien < 0.25 pt) auch im Digitaldruck.
    • Ausführlichere Erklärung bei Schmuckfarben-Prüfung.
    • Kompatibilität mit PDF/X-4 von QuarkXPress 2016/2017.
  • V1.5 (für PDF/X-1a und PDF/X-3):
    • Neue Prüfungen zur Erkennung von schwarzen Texten und Flächen, die vermutlich re-separiert wurden (übernommen aus V2.4).
    • Ausführlichere Erklärung bei Schmuckfarben-Prüfung.
    • Entfernen des Checks “Kommentar diesen Typs nicht erlaubt (GWG)” (Anpassung an V2.x).

Grösstes Problem im PDF-Workflow

Das grösste Problem im PDF-Workflow für die Druckproduktion ist sicher das Thema Farbe. Immer wieder kommt es zu Überraschungen im Druckprozess, da die Farben nicht den Erwartungen entsprechen.

Zwar enthalten PDF/X-Dateien zwingend eine Ausgabebedingung, aber oft stimmen die Farbräume der Objekte in einer PDF/X-Datei nicht mit der Ausgabebedingung überein.

Dies kann man sehr gut mit Hilfe des Color Preflight der PDFX-ready Online Tools prüfen.

Da hier häufig Fehler gemacht werden und oft Wissenslücken die Ursache sind, habe ich mich entschlossen, dazu ein spezielles Seminar mit dem Titel PDF Color Management zu erarbeiten. Dieses wird nach den Sommerferien an den üblichen Standorten in Deutschland, Österreich und der Schweiz angeboten. Das erste Seminar findet am 31.8.17 in Olten statt.

   

PDF-Export in InDesign
wieder in den Vordergrund bringen

Die Kollegen vom publishingblog.ch haben einen interessanten Tipp veröffentlicht, wie man den PDF-Export in InDesign wieder in den Vordergrund bringen kann. Dieser findet seit CS5 im Hintergrund statt. Ab und zu gibt es aber Problem mit dem Hintergrund-Export. Dann kann es hilfreich sein, den PDF-Export unter Sichtkontrolle im Vordergrund ablaufen zu lassen.


Fehlerfreie Verarbeitung der
Ghent PDF Output Suite 5.0 mit EFI Fiery

EFI gibt bekannt, dass die sechs Seiten mit 48 Testelementen der Ghent PDF Output Suite 5.0 von Fiery DFEs und Workflows fehlerfrei verarbeitet und ausgegeben werden können.

Auf der Webseite der Ghent Workgroup findet man die  verwendeten Einstellungen für die erfolgreiche Ausgabe der Ghent PDF Output Suite 5.0 (auch für einige andere Hersteller).


Verwendung der GWG-Preflight-Profile
mit Agfa Apogee Prepress 10

Agfa bietet in Apogee Prepress 10 zwei unterschiedliche Preflight-Prozesse an. Apogee Preflight ist die von Agfa entwickelte Lösung und hinter Preflight steckt Enfocus PitStop. Für beide sind nun Preflight-Profile verfügbar, die den neusten GWG2015-Spezifikationen der Ghent Workgroup entsprechen.

In einer kurzen Anleitung wird die Verwendung der GWG2015-Profile mit beiden Preflight-Prozessen von Apogee 10 beschrieben.


Neue Online-Hilfe für Callas-Produkte

Callas Software hat eine ausführliche Online-Hilfe für ihre Produkte pdfToolbox, pdfChip und  pdfaPilot erstellt. Dort findet man u.a. eine Übersicht der Neuerungen der letzten Versionen mit ausführlichen Schritt-für-Schritt-Anleitungen und vielen Screenshots. Einige Themen sind allerdings nur in Englisch verfügbar. Diese Seiten sollen in Zukunft noch weiter ausgebaut werden.


Neue MadeToTag-Version
mit cleverer Formularfeld-Funktion

Die neue Version 1.7.080 des InDesign-Plug-ins MadeToTag von Axaio hat neben den bekannten Funktionen zur Erzeugung von getaggten PDFs (PDF/UA) nun auch eine Funktion für den besseren Export von Formularfeldeigenschaften aus InDesign.

Das Layoutprogramm von Adobe bietet seit einiger Zeit die Möglichkeit, Formularfelder direkt im Layout anzulegen, die dann beim Export in entsprechende Felder im PDF umgewandelt werden. Leider sind aber die Möglichkeiten zur Definition der Eigenschaften dieser Formularfelder in InDesing im Vergleich zu den Möglichkeiten, die man in Acrobat zur Verfügung hat, sehr bescheiden. Deshalb bereiten viele Anwender ihre Formularfelder lieber in Acrobat auf. Das hat aber den Nachteil, dass bei jeder Änderung des Layouts die Formularfelder in Acrobat wieder neu angepasst werden müssen.

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Leitfaden für GWG 2015 PDF/X Workflow

Die Ghent Workgroup hat einen Leitfaden für den GWG 2015 PDF/X workflow veröffentlicht. Dieser basiert auf dem PDFX-ready Leitfaden.

Es gibt eine holländische und eine englische Übersetzung.

Ausserdem gibt es auch eine holländische und eine englische Beispielseite.

In die Ghent Version des Leitfadens wurde allerdings nur der erste Teil des PDFX-ready Leitfadens übernommen. Wichtige Themen wie der PDF-Preflight und die Ausgabe wurden leider weggelassen.


Kann QuarkXPress 2016 PDFs editieren?

Quark hat XPress 2016 angekündigt. U.a. soll es in der neuen Version möglich sein, importierte PDF-Seiten in native XPress-Objekte umzuwandeln und dann direkt in XPress zu editieren. Dies wird in einem YouTube-Video demonstriert.

Allerdings habe ich in der Ankündigung die Fussnote *Es gelten Einschränkungen entdeckt. Es wird entscheidend sein, wie gut diese Konvertierung wirklich ist.

Ich werde das Thema auf jeden Fall weiter verfolgen und dann in PDF-AKTUELL darüber berichten…