Erster PDF/X-ISO-Standard
vor 20 Jahren veröffentlicht

Im Dezember 2001 hat die International Organization for Standardization (ISO) den ersten PDF/X-Standard PDF/X-1a (ISO 15930-1:2001) veröffentlicht.

Er basiert auf PDF 1.3 (keine Transparenz) und erlaubt CMYK- und Sonderfarben. Dieser Standard wurde regelmässig verlängert und ist heute noch gültig.

Leider sind viele Anwender bei PDF/X-1a (resp. PDF/X-3) stehen geblieben. Sie ignorieren, dass sich die Technologien in der Druckvorlagenherstellung in den letzten Jahren weiterentwickelt haben (z.B. Transparenzen, Ebenen, etc.). Deshalb gibt es seit 2008 den PDF/X-4-Standard (ISO 15930-7:2008). Dieser wurde 2010 leicht überarbeitet (ISO 15930-7:2010) und erlaubt u.a. native Transparenzen.

Ghent Workgroup startet Ghent PDF Output Suite 5 Conformance Certification

Die Ghent Workgoup (GWG) hat offiziell die Verfügbarkeit der Ghent PDF Output Suite 5 Conformance Certification bekannt gegeben. Als Leiter der GWG-Arbeitsgruppe Process Control habe ich dieses Projekt in den letzten Monaten aufgebaut.

Die neue Dienstleistung richtet sich an Druckdienstleister. Mit einer Zertifizierung können diese beweisen, dass der verwendete PDF-Workflow konform mit dem PDF/X-4-Standard (ISO 15930-7:2010) ist:

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PressPDF: Simple Online-Prüfung und
Korrektur von PDF-Druckvorlagen

PressPDF ist ein Online-Portal zum Prüfen und Korrigieren von PDF-Druckvorlagen. Es werden 10 Prüfungen und 18 Korrekturen angeboten. Es können Dateien bis max. 500 MB hochgeladen werden.

Beim Testen ist mir aufgefallen, dass Sonderfarben nicht immer erkannt werden und bei der Konvertierung von RGB zu CMYK nicht die Ausgabebedingung, sondern immer SWOP als Zielfarbraum verwendet wird. Ausserdem führt die Farbkonvertierung einer PDF/X-Datei zum Verlust der PDF/X-Konformität.

Es ist also Vorsicht bei den Korrekturen von PressPDF geboten…!