Vor 25 Jahren wurde
Acrobat 1.0 veröffentlicht

Am 15. Juni 1993 wurde in New York Adobe Acrobat 1.0 eingeführt.

Zuvor war die Software unter dem Codenamen Carousel über ein Jahr getestet worden. Ich war auch einer der Tester der ersten Stunde.

Acrobat 1.0 bestand damals aus drei verschiedenen Produkten, die separat verkauft wurden. Dem Bearbeitungsprogramm Acrobat Exchange (inkl. PDF Writer), dem Acrobat Distiller für die Konvertierung von PostScript zu PDF und dem Acrobat Reader für das Betrachten von PDF-Dokumenten:

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Acrobat 1.0 veröffentlicht

25 Jahre Acrobat im Adobe Blog

Bryan Lamkin, ein langjähriger Adobe Manager, kommentiert auf dem Adobe-Blog den 25. Geburtstag von Adobe Acrobat.

Er blickt zurück auf das Camelot-Whitepaper von Adobe-Gründer John Warnock, das am Anfang der Entwicklung von PDF und Acrobat stand.

Acrobat 1.0 wurde am 15. Juni 1993 im Equitable Center in New York offiziell eingeführt.

In den letzten 25 Jahren hat sich das Dokument von Papierseiten mit Text, Grafik und Bild zu digitalen Dokumenten mit Videos, interaktiven Objekten und Verknüpfungen entwickelt. PDF wurde in dieser Zeit entsprechend den neuen Bedürfnissen angepasst.


Ein Quantensprung im Preflight!

In den letzten Versionen der beiden wichtigsten Preflight-Tools (Enfocus PitStop, Callas pdfToolbox) sind neue Technologien eingebaut worden, die es ermöglichen, die Qualität der Preflight-Checks substantiell zu verbessern. Wir haben lange auf solche Funktionen warten müssen!

Bisher haben Preflight-Programme immer nur die Eigenschaften einzelner PDF-Objekte isoliert geprüft. Das klassische Beispiel ist ein schwarzer Text, der nicht als überdruckend definiert ist. Eine entsprechende Prüfung hat auch dann Fehlermeldungen ausgelöst, wenn der schwarze Text nicht auf einem farbigen Hintergrund, sondern dem Papierweiss stand. In diesem Fall spielt es aber keine Rolle, ob der schwarze Text überdruckt oder nicht! Dadurch wurden viele ungerechtfertigte Fehlermeldungen (sogenannte «false positives») generiert, die die Anwender irritiert haben. Oft hat das dazu geführt, dass ernstzunehmende Fehlermeldungen übersehen wurden. Das hat sich u.a. anderem auch bei den Preflight-Profilen der Ghent Workgroup und von PDFX-ready negativ ausgewirkt, da dort viele Überdrucken-Checks durchgeführt werden.

Es wurden bisher auch unsichtbare Objekte geprüft, die durch andere Objekte überlagert wurden oder abmaskiert waren.

Eine Einschränkung der zu prüfenden Objekte war nur mithilfe der Seitengeometrierahmen (z.B. BleedBox, TrimBox) möglich. Eine Einschränkung des Preflights auf eine beliebige Kontur (z.B. Stanzkontur) war nicht möglich.

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Barrierefreiheit: Vergleich von
WCAG 2.0 und PDF/UA

In der Artikelserie PDF/UA-1 unter der Lupe vergleicht und analysiert Kerstin Probiesch ausgewählte Anforderungen der Barrierefreiheit gemäss WCAG 2.0 (Web Content Accessibility Guidelines 2.0) mit den Anforderungen von PDF/UA (PDF Universal Accessibility).


PDF 2.0 minimiert Wildwuchs
des Dokumentenformats

Bei Heise hat Thomas Merz, Geschäftsführer der PDFlib GmbH, einen interessanten Artikel zur Bedeutung von PDF 2.0 veröffentlicht. Darin beschreibt er die Integration von Definitionen aus Unterstandards wie PDF/UA oder PDF/VT in das Basisformat. In einem Kasten werden auch die Funktionen in PDF 2.0 für die Druckindustrie besprochen. Ausserdem geht er auf die Neuerungen bei Verschlüsselung und digitalen Unterschriften ein. Es wird auch aufgelistet, welche PDF-Funktionen als veraltet (Deprecated) erklärt wurden.