ZePrA 7 mit PDF 2.0
und Processing Steps

ColorLogic hat die Verfügbarkeit des Color Servers ZePrA 7 bekanntgegeben.Die neue Version enthält etliche interessante Neuerungen:

  • Unterstützung von nicht-druckenden Objekten (ISO-Processing Steps) und PDF-Ebenen.
  • Beibehalten von Ebenen bei der Farbkonvertierung von Photoshop-PSD- und -TIFF-Dateien.
  • Konfiguration wiederherstellen ermöglicht es, frühere Jobs erneut auszuführen.
  • PDF-2.0-Unterstützung (seitenbasierte Ausgabebedingungen, Tiefenkompensierung auf Objektebene, spektrale Definitionen von Sonderfarben (CxF)).
  • Verbessertes und erweitertes Sonderfarbenmodul.
  • Viele neue Funktionen zur Produktivitätssteigerung.

Es gibt bereits eine Version 7.0.1, da in der Release-Version noch ein grober Fehler entdeckt wurde: ZePrA 7.0 konnte auf DeviceLinks, die im DLS Manager definiert sind, nicht zugreifen. Dieser Fehler ist in 7.0.1 behoben.


Bessere Organisation
mit Preflight-Bibliotheken

Four Pees, der internationale Distributor der Callas-Produkte, hat einen Artikel über den Einsatz von Bibliotheken in der Callas pdfToolbox mit nützlichen Tipps zur optimalen Organistion der Bibliotheken veröffentlicht.

Die (von Callas entwickelte) Preflight-Funktion von Acrobat PRO DC verfügt seit dem Update vom April 2017 auch über solche Bibliotheken. Deshalb können die Tipps in diesem Artikel auch von Acrobat-Anwender (grösstenteils) verwendet werden.

Es gibt zu diesem Artikel auch ein englisches YouTube-Video (10:57):


 

Die erste Ausgabe von PDF-AKTUELL
erschien vor 20 Jahren

Am 9. Februar 1999 erschien die erste Ausgabe meines Newsletters PDF-AKTUELL:

Der Newsletter erscheint seit 20 Jahren mehr oder weniger regelmässig und berichtet über die wichtigsten Neuigkeiten über den PDF-Einsatz in der Druckvorstufe.

Das Newsletter-Archiv enthält eine interessante Zeitachse zur Entwicklung dieses Themas seit den Anfängen.

Viele externe Links aus älteren Ausgaben führen allerdings heute ins Leere, da die entsprechenden Seiten von den Erstellern entfernt oder verschoben wurden.

In den ersten Jahren wurde nur ein Text-Email mit dem Editorial, den Titeln der Meldungen und einem Link zu einer HTML-Seite mit den einzelnen Meldungen verschickt. Nach der Umstellung der Webseite gibt es jetzt einen HTML-Email mit allen Meldungen inkl. Bilder. Bei langen Beträgen wird nur der Beginn des Artikels und ein Link zur Fortsetzung publiziert.


Überdrucken verstehen

Im Callas-Blog ist ein englischer Artikel mit dem Titel Understanding Overprint erschienen:

Die Überdrucken-Funktion stammt aus der PostScript-Welt des letzten Jahrtausends. Damit konnte ein grundlegendes Prinzip des PostScript-Grafikmodels ausgehebelt werden. In PostScript ist nämlich normalerweise nur das zuoberst liegende Objekt sichtbar. Alle darunter liegenden Objekte werden durch das oberste Objekt komplett (in allen Separationen) ausgespart. Das führt bei Passerschwankungen im mehrfarbigen Offsetdruck gerne zu sogenannten “Blitzern” (weisse Ränder um Objekte). Um dieses Problem zu beheben, wurde in PostScript Level 2 der alte Litho-Trick des Überdruckens eingeführt. Dies wird z.B. häufig eingesetzt, um bei schwarzem Text auf einem farbigen Hintergrund Blitzer zu vermeiden.

Die Überdrucken-Funktionalität von PostScript wurde in PDF unverändert übernommen. In PDF könnte man den gleichen Effekt heute auch mit Transparenz erreichen. Was einige Probleme (z.B. Bildschirmanzeige) mit der (veralteten) Überdrucken-Funktion vermeiden würde.

In seinem Blog-Artikel beschreibt Dietrich von Seggern ausführlich, wie die Überdrucken-Funktion und der spezielle Überdrucken-Modus (eingeführt in PostScript 3) in PDF funktionieren.


Acrobat DC:
der beste neue Freund der Kreativen

Im Adobe Blog ist der englischer Beitrag Acrobat DC: The Creative’s New Best Friend erschienen. Es geht darum, wie man mit Hilfe der neuen Funktionen von Acrobat DC 2019 die Zusammenarbeit mit Kollegen und Kunden digital abwickeln kann. Dabei hilft auch die neue Möglichkeit des Imports von PDF-Anmerkungen in ein InDesign-Dokument.

Der Beitrag basiert auf einem interessanten (und unterhaltsamen) Tutorial von Patti Sokol, Senior Solutions Consultant bei Adobe, und Keith Gilbert, Gilbert Consulting, mit dem Titel Getting Sh*t Done (GSD) with Acrobat DC (70 Minuten) an der Adobe MAX 2018:

Unter anderem wird in dem Tutorial demonstriert, wie jederman ohne Acrobat/Reader und ohne Anmeldung bei der Document Cloud nur mit einem Webbrowser Anmerkungen in ein PDF einfügen kann.