Erste PDF 2.0 Produkte
mit Harlequin RIPs

Global Graphics berichtet über erste Produkte auf Basis von Harlequin 12 RIPs mit PDF 2.0 Unterstützung.

Im April hatte Global Graphics Harlequin 12 als ersten PDF 2.0 RIP vorgestellt.

Die ersten Produkte mit Harlequin 12 sind Xitron’s Navigator RIP Version 12 und HP Production Pro for Indigo Labels and Packaging Version 7.1.

Martin Bailey, CTO und Leiter Produkt Management bei Global Graphics Software sagt: «Wenn ein Digital Front End oder Workflow mit diesem neuen Standard (PDF 2.0) nicht kompatibel ist, werden die neuen Funktionen entweder einfach ignoriert oder man erhält unvorhersehbare Ausgabeergebnisse.»


PDF/VT – der ISO-Standard
für variable Daten

Im schweizerischen Publisher 4/18 ist mein Artikel PDF/VT – der ISO-Standard für variable Daten erschienen.

Der ISO-Standard 16612 (besser bekannt als PDF/VT) definiert Methoden, um PDF besser für die Definition von variablen Daten zu nutzen.

Im Artikel werden die Vorteile von PDF/VT beschrieben:

  • Sicherheit dank PDF/X
  • Effizienz dank XObject-Ressourcen
  • Optimierung danks Hints und DPart-Struktur
  • Flexibilität dank neutralem Standard

Zur Zeit bereiten wir in der ISO-Kommission TC130/TF2 die Veröffentlichung von PDF/VT-3 auf Basis von PDF 2.0 und PDF/X-6 vor.


Harlequin 12: Erster RIP mit PDF 2.0

In der neuen Version ihres Harlequin 12 RIPs unterstützt Global Graphics PDF 2.0. Es ist der erste bedeutende PDF RIP für den Produktionsdruck, der Kompatibilität mit dem PDF 2.0-Standard ermöglicht, welcher im Jahr 2017 von der International Standards Organization (ISO 32000-2) veröffentlicht wurde und als erster “Post-Adobe”-Standard angepriesen wird.

Harlequin 12 unterstützt alle Funktionen des neuen PDF 2.0-Standards, die für den Produktionsdruck relevant sind. Wenn das digitale Frontend nicht konform mit diesem neuen Standard ist, wird es ohne weitere Benutzereingabe die neuen Funktionen ignorieren, was zu unerwarteten Ergebnissen in der Ausgabe führt. Mit einem aktualisierten DFE können Sie PDF 1.7-Dateien ohne Probleme weiterverarbeitet werden. Mit einem nicht-aktualisierten DFE kann es hingegen zu Schwierigkeiten bei PDF 2.0-Dateien kommen. Martin Bailey, CTO bei Global Graphics Software, hat ein White Paper mit dem Titel The impact of PDF 2.0 on print production verfasst, das zum Download bereitsteht.


Technologie-Partnerschaft:
GMG und Global Graphics

GMG und Global Graphics Software entwickeln im Rahmen einer Technologie-Partnerschaft eine Lösung, um Farbverbindlichkeit und Qualität im digitalen Verpackungs- und Etiketten-Druck sicherzustellen.

Global Graphics Software bietet mit Fundamentals eine Lösung, um Schnittstellen zu Inkjet-Druckern zu erstellen. Anbieter digitaler Druckmaschinen können damit Ihre Produkte schneller auf den Markt bringen. Fundamentals wird künftig von der mehrfach ausgezeichneten GMG OpenColor Farbmanagement-Technik profitieren.


Spezielle Rasterung vermeidet Orangenhaut

Martin Bailey, der CTO von Global Graphics (Harlequin-RIPs), berichtet in einem Blogbeitrag über Versuche zur Vermeidung des Orangenhaut-Effekts bei Inkjetdrucken mit Hilfe spezieller Rastertechnologien.

Dieser Effekt tritt häufig bei Inkjet-Drucken auf nicht-absorbierende Substrate (Plastik, Metall) auf. 

Global Graphics wird demnächst eine Rastertechnologie einführen, die solche Artifakte verhindern soll.

Es interessant, dass das Thema Rasterung nun im Zusammenhang mit neuen Drucktechnologien wieder aktuell wird…