Keine Type1-Fonts mehr ab Januar 2023
in Creative Cloud Anwendungen!

Type1-Font ist das meistgenutzte Font-Format in der Seitenbeschreibungssprache PostScript. Die PostScript-Fonts wurden 1984 eingeführt. Es können nur maximal 256 Zeichen pro Font genutzt werden. Der Zeichencode ist nicht standardisiert. Als Nachfolger hat Adobe (zusammen mit Microsoft) 1996 das OpenType-Format eingeführt. Dieses hat den Vorteil eines grösseren Zeichensatzes (> 65’000 Zeichen) und einen standardisierten Zeichencode (Unicode). Ausserdem sind OpenType-Fonts im Gegensatz zu Type1-Fonts plattformunabhängig.

Adobe hat nun bekannt gegeben, dass die Unterstützung von Type1-Fonts in den Anwendungen der Creative Cloud ab Januar 2023 beendet wird! (Bei Adobe PhotoShop endet der Type1-Support bereits 2021.)

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in Creative Cloud Anwendungen!

Interessantes neues Praxishandbuch
«Barrierefreie PDF-Dokumente erstellen»

Klaas Posselt und Dirk Frölich haben das Grundlagen-Werk «Barrierefreie PDF-Dokumente erstellen – Das Praxishandbuch für den Arbeitsalltag» im dpunkt-Verlag als Buch und auch als E-Book veröffentlicht.

Ausschreibungen zur Erstellung von Layouts und Druckvorlagen, insbesondere durch öffentliche Auftraggeber*innen enthalten immer öfter die Forderung nach zusätzlicher Lieferung barrierefreier PDFs. Allerdings fehlt vielen Beteiligten in den Produktionsprozessen das entsprechende Wissen, um diese Anforderung erfüllen zu können.

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«Barrierefreie PDF-Dokumente erstellen»

Verbesserungen bei barrierefreien PDFs
aus InDesign 2018

Im InDesign-Update auf Version 13.0 (2018) vom Oktober 2017 gibt es einige Verbesserungen beim Export von barrierefreien PDFs:

  • Alternativer Text für Grafiken und InDesign-Objekte
  • Tagging auf Gruppenebene
  • Unterstützung für Fussnoten
  • Tagging verankerter Textrahmen und verankerter Gruppen
  • Tagging von Musterseiten
  • Index-Tagging
  • Tag-Listensprache
  • Listen-Tagging
  • Beschriftungs-Tag
  • Inhaltsverzeichnis-Tagging-Struktur

Alternative zu Adobe DPS

Nachdem Adobe kürzlich die Anwender der Digital Publishing Solution (DPS) mit ihrer neuen Politik geschockt hat, sind viele Firmen aus dem Publishing-Bereich gezwungen, nach dem Auslaufen ihres DPS-Vertrages eine Alternative zu finden, da der DPS-Nachfolger AEM Mobile für sie voraussichtlich unerschwinglich sein wird.

Neben Indesign-basierten Produkten wie z.B. Twixl Publisher kommen auch PDF-basierte Lösungen (unabhängig vom Layout-Programm) in Frage.

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