PDF 2.0 Unterstützung

Die PDF Association hat eine Tabelle zusammengestellt mit Produkten, die PDF 2.0 unterstützen.

Die Tabelle hat Kategorien für Erzeugung (Creation), Verarbeitung/Ausgabe (Consuming) und Bearbeitung (Editing).

Berücksichtigt sind nur Produkte von Mitgliedern der PDF Association. Zur Zeit sind 19 Produkte von 14 Herstellern gelistet. Weitere werden sich noch dazu kommen.


Anwendungshinweis für Tiefenkompensierung
in PDF 2.0 veröffentlicht

Die PDF Association hat den ersten Anwendungshinweis (Application Note) für PDF 2.0 veröffentlicht. Thema ist die Tiefenkompensierung (Black Point Compensation, BPC).

Mit der Tiefenkompensierung kann die Farbkonvertierung der dunklen Stellen eines Bildes gesteuert werden. Bei eingeschalteter Tiefenkompensierung wird der dunkelste Ton des Quellfarbraums  auf den dunkelsten Ton des Zielfarbraums abgebildet. Dadurch kann eine bessere Tiefenzeichnung erzielt werden:

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in PDF 2.0 veröffentlicht

Die erste PDF-Spezifikation
wurde vor 25 Jahren veröffentlicht

Vor fünfundzwanzig Jahren, am 1. Juli 1993, ist im Addison Wesley Verlag das Portable Document Format Reference Manual erstmals erschienen:

Anfänglich war die Spezifikation nur als gedrucktes Buch käuflich erhältlich. Erst viel später wurde eine kostenlose Version im PDF-Format veröffentlicht!

John Warnock, einer der Adobe-Gründer, hatte die Grundzüge von PDF bereits in seinem «Camelot»-Whitepaper beschrieben. Damals wurde das neue Datenformat noch Interchange PostScript (IPS) genannt und sollte als Electronic Paper das papierlose Büro ermöglichen.

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wurde vor 25 Jahren veröffentlicht

10 Jahre ISO 32000

Im Juli 2008 hat die ISO ihren ersten PDF-Standard als ISO 32000-1:2008 veröffentlicht. Die Spezifikation lässt sich auch bei Adobe kostenlos herunterladen. Der Standard basiert auf der PDF-Spezifikation 1.7 von Adobe aus dem November 2006.

Adobe hatte die PDF-Spezfikation im Jahre 2007 an die ISO übertragen. Der Hintergrund dürfte der Kampf zwischen Adobe und Microsoft um den zukünftigen Dokumenten-Standard gewesen sein. Microsoft hatte damals die Absicht, ihre XML-basierten Datenformate aus Micosoft Office zum ISO-Standard zu machen.

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Neue MAKO-Bibliothek
von Global Graphics

Global Graphics, der Hersteller der bekannten Harlequin-RIPs, hat kürzlich die MAKO Software-Entwicklungs-Bilbliothek (SDK) vorgestellt, mit der Softwareentwickler Zugriff auf diverse Prepress-Funktionen zur Prüfung und Konvertierung von PDF-Dateien erhalten.

Neben Preflight-Checks kann man mit MAKO auch Ausschiessen, Farben konvertieren oder Inhalte (z.B. Barcodes) hinzufügen.

Anders als Tools mit ähnlichen Funktionen wie Callas pdfToolbox Server oder Enfocus PitStop Server ist MAKO kein Tool für Endanwender, sondern für Software-Entwickler, die Prepress-Funktionen in ihre eigenen Programme oder Workflows integrieren wollen. Dazu gibt es eine ausführliche API-Dokumentation.