Die erste PDF-Spezifikation
wurde vor 25 Jahren veröffentlicht

Vor fünfundzwanzig Jahren, am 1. Juli 1993, ist im Addison Wesley Verlag das Portable Document Format Reference Manual erstmals erschienen:

Anfänglich war die Spezifikation nur als gedrucktes Buch käuflich erhältlich. Erst viel später wurde eine kostenlose Version im PDF-Format veröffentlicht!

John Warnock, einer der Adobe-Gründer, hatte die Grundzüge von PDF bereits in seinem «Camelot»-Whitepaper beschrieben. Damals wurde das neue Datenformat noch Interchange PostScript (IPS) genannt und sollte als Electronic Paper das papierlose Büro ermöglichen.

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wurde vor 25 Jahren veröffentlicht

10 Jahre ISO 32000

Im Juli 2008 hat die ISO ihren ersten PDF-Standard als ISO 32000-1:2008 veröffentlicht. Die Spezifikation lässt sich auch bei Adobe kostenlos herunterladen. Der Standard basiert auf der PDF-Spezifikation 1.7 von Adobe aus dem November 2006.

Adobe hatte die PDF-Spezfikation im Jahre 2007 an die ISO übertragen. Der Hintergrund dürfte der Kampf zwischen Adobe und Microsoft um den zukünftigen Dokumenten-Standard gewesen sein. Microsoft hatte damals die Absicht, ihre XML-basierten Datenformate aus Micosoft Office zum ISO-Standard zu machen.

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Neue MAKO-Bibliothek
von Global Graphics

Global Graphics, der Hersteller der bekannten Harlequin-RIPs, hat kürzlich die MAKO Software-Entwicklungs-Bilbliothek (SDK) vorgestellt, mit der Softwareentwickler Zugriff auf diverse Prepress-Funktionen zur Prüfung und Konvertierung von PDF-Dateien erhalten.

Neben Preflight-Checks kann man mit MAKO auch Ausschiessen, Farben konvertieren oder Inhalte (z.B. Barcodes) hinzufügen.

Anders als Tools mit ähnlichen Funktionen wie Callas pdfToolbox Server oder Enfocus PitStop Server ist MAKO kein Tool für Endanwender, sondern für Software-Entwickler, die Prepress-Funktionen in ihre eigenen Programme oder Workflows integrieren wollen. Dazu gibt es eine ausführliche API-Dokumentation.


Agenda der PDF Days Europe 2018

Die PDF Association hat die Agenda der PDF Days Europe 2018 veröffentlicht. Die Konferenz findet dieses Jahr am 14. und 15. Mai wieder in Berlin statt. Am 16. Mai gibt es noch Post Conference Workshops. Der Grossteil der Vorträge wird in Englisch sein.

Neu gibt es drei parallele Vortragsreihen:

  • PDF for users
  • PDF for developers
  • PDF for marketers

An der diesjährigen Konferenz ist natürlich das neue PDF 2.0 ein wichtiges Thema. Ausserdem werden zwei Jubiläen gefeiert:

Ich habe die Ehre als erster Referent der Konferenz in einer Einführung der Keynote des PDF-Entwicklers Richard Cohn von Adobe über meine persönlichen Erfahrungen mit PDF in den vergangenen 27 Jahren zu berichten. Ich war nämlich dabei, als das PDF-Konzept von Adobe-Gründer John Warnock 1991 auf der Seybold-Konferenz in San Jose zum ersten Mal öffentlich vorgestellt wurde.

Reduzierter Eintrittspreis

Leser von PDF-AKTUELL erhalten durch die Eingabe des Promotion codes PDE18-Jubilee-Prepress unten auf der Registierungsseite reduzierte Tickets für EUR 299,00 statt EUR 377,31 (netto). Achtung: Anzahl Tickets erst nach Eingabe des Aktionscodes eingeben!


Fehler bei Adobe PDF Print Engine
wegen defektem Font

Datalogics, die Software-Biliotheken von Adobe an Hersteller vertreiben, hat einen Artikel zu der seit Version 3.0 der Adobe PDF Print Engine (APPE) häufigeren Fehlermeldung NON-FATAL PDF Exception: Cannot extract the embedded font veröffentlicht. Dieser wird im Adobe Common Renderer durch einen defekten Font verursacht. Im Artikel werden Parameter beschrieben, mit denen man die Fehlermeldung ausschalten kann (und dafür das Risiko einer fehlerhalten Fontdarstellung auf sich nimmt).