Geänderter Hotkey für Anmerkungen
in der Ausgabevorschau

Bereits 2012 wurde in Acrobat XI eine Funktion eingeführt, mit der man Informationen aus der Ausgabe-Vorschau (Prozentwerte der Separationen oder Ergebnisse des Objektinspektors) als Notizzettel in die PDF-Seite schreiben kann. Dazu musste man bei geöffneter Ausgabevorschau mit gedrückter Shift-Taste (Umschalt-Taste) auf die gewünschte Stelle auf der Seite klicken.

Die Wahl der Shift-Taste als Hotkey war etwas unglücklich, weil dadurch die Mehrfachauswahl von Objekten mit dem Acrobat-Werkzeug Objekt bearbeiten oder dem PitStop-Inspektor bei geöffneter Ausgabevorschau nicht mehr möglich war. Anstatt die Objekte auszuwählen wurden ungewollt Notizzettel erzeugt.

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in der Ausgabevorschau

Fehler bei Adobe PDF Print Engine
wegen defektem Font

Datalogics, die Software-Biliotheken von Adobe an Hersteller vertreiben, hat einen Artikel zu der seit Version 3.0 der Adobe PDF Print Engine (APPE) häufigeren Fehlermeldung NON-FATAL PDF Exception: Cannot extract the embedded font veröffentlicht. Dieser wird im Adobe Common Renderer durch einen defekten Font verursacht. Im Artikel werden Parameter beschrieben, mit denen man die Fehlermeldung ausschalten kann (und dafür das Risiko einer fehlerhalten Fontdarstellung auf sich nimmt).


Spezielle Rasterung vermeidet Orangenhaut

Martin Bailey, der CTO von Global Graphics (Harlequin-RIPs), berichtet in einem Blogbeitrag über Versuche zur Vermeidung des Orangenhaut-Effekts bei Inkjetdrucken mit Hilfe spezieller Rastertechnologien.

Dieser Effekt tritt häufig bei Inkjet-Drucken auf nicht-absorbierende Substrate (Plastik, Metall) auf. 

Global Graphics wird demnächst eine Rastertechnologie einführen, die solche Artifakte verhindern soll.

Es interessant, dass das Thema Rasterung nun im Zusammenhang mit neuen Drucktechnologien wieder aktuell wird…


Ein Jahr PDFX-ready Online Tools

Am Morgen des 26. Oktober 2016 wurden nach einem gut besuchten Informationsabend in Zürich die PDFX-ready Online Tools freigeschaltet, die ich für PDFX-ready entwickelt habe. Bereits zu Beginn wurden drei Tools zur Verfügung gestellt:

Es gibt eine FREEWARE– und PREMIUM-Versionen für Mitglieder von PDFX-ready.

Die im vergangenen Jahr gemachten Erfahrungen sind grundsätzlich positiv. Der Enfocus Switch-Server mit den Programmen Callas pdfToolbox und ColorLogic ProfileTagger läuft sehr stabil. Es gab allerdings einige wenige Probleme.

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Qualitätsverschlechterung nach
Farbkonvertierung in Acrobat

Anlässlich der Vorbereitung meines neuen Seminars PDF Color Management in der Praxis habe ich die Bildkompression vor und nach der Farbkonvertierung in den bekanntesten PDF-Tools untersucht.

In Highend-PDF-Dateien für den Qualitätsdruck sind Bilder in der Regel mit maximaler JPEG-Qualität komprimiert. Vor der Farbkonvertierung müssen die Bilder zuerst dekomprimiert und nachher wieder komprimiert werden. Acrobat verwendet dazu immer die mittlere JPEG-Qualität. Dadurch erfolgt eine (unerwartete) Qualitätsverschlechterung der farbkonvertierten Bilder (siehe Tabelle).

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Farbkonvertierung in Acrobat

InDesign-Seiten als einzelne PDFs exportieren

Im Publishingblog wird das Script Page Exporter Utility (PEU) vorgestellt, mit dem man u.a. jede InDesign-Seite als einzelnes PDF exportieren kann.Das Script ist zwar bereits 10 Jahre alt, funktioniert aber auch noch mit InDesign CC 2017.


Was ist ein SmartLink?

Einer der Nachteile von DeviceLink-Profilen (DVL) besteht darin, dass man für jede unterschiedliche Kombination aus Quelle und Ziel ein separates DeviceLink-Profil benötigt. Dies kann schnell zu einer grossen Anzahl von DeviceLink-Profilen führen, die man in einem Betrieb benötigt, vor allem wenn mehrere Druckverfahren zum Einsatz kommen.

Das SmartLink-Modul von ZePrA von ColorLogic sorgt hier für Abhilfe. Anstatt auf vorberechnete DeviceLink-Profile zurückzugreifen, berechnet SmartLink die benötigten DVL-Profile automatisch on-the-fly aus ICC-Quell- und -Zielprofil.

Dies wird unter anderem ein Thema meines neuen Seminars PDF Color Management in der Praxis sein, das ich zur Zeit vorbereite. Die nächsten Seminartermine findet man in der Terminübersicht.


Neue cloudbasierte PDF-Datenprüfung und -Korrektur für Web2Print-Shops

Die T.HE Consulting bietet in Zusammenarbeit mit der Calibrate Workflow Consulting das Online-Portal mypreflight.cloud an. Die Zielgruppe für diesen kostenpflichtigen Service (EUR399/Monat für max. 200 Jobs/Tag) sind (kleinere) Web2Print-Shops, die über keinen eigenen integrierten PDF-Preflight verfügen. Die Lösung lässt sich über XML an jeden Webshop anbinden.

Neben PDF-Preflight (gesteuert über die XML-Jobinformationen) macht der Dienst auch ausführliche PDF-Korrekturen (z.B. Anpassung unterschiedlicher Seitengrössen, Überdrucken, Einbettung fehlender Fonts, Reduktion des Gesamtfarbauftrags, Hinzufügen von Beschnitt). Gegen Aufpreis wird auch die Erzeugung von Nutzen und Sammelformen angeboten.

Das Konzept vom Online-Preflight in der Cloud, die wir auch in den PDFX-ready Online Tools umgesetzt haben, zieht also weitere Kreise…