Axaio Illustrator-Plugins
unterstützen PDF Processing Steps

Axaio hat nun auch ihre Illustrator-Plugins MadeForLayers und MadeToPrint mit Funktionen zur Unterstützung der PDF Processing Steps ausgestattet. Bereits letztes Jahr wurde die Indesign-Plugins um PDF Processing Steps Funktionen erweitert.

Die PDF Processing Steps wurden von der Ghent Workgroup definiert und werden demnächst als ISO-Standard 15993 veröffentlicht. Die PDF Processing Steps ermöglichen eine standardisierte Identifizierung von nicht-druckenen Objekten in Druckvorlagen für Verpackungen (z.B. Stanzkontur, Blindenschrift, Lackflächen, Falzlinien) und erleichtern dadurch die Automatisierung der Produktion.


Ein Quantensprung im Preflight!

In den letzten Versionen der beiden wichtigsten Preflight-Tools (Enfocus PitStop, Callas pdfToolbox) sind neue Technologien eingebaut worden, die es ermöglichen, die Qualität der Preflight-Checks substantiell zu verbessern. Wir haben lange auf solche Funktionen warten müssen!

Bisher haben Preflight-Programme immer nur die Eigenschaften einzelner PDF-Objekte isoliert geprüft. Das klassische Beispiel ist ein schwarzer Text, der nicht als überdruckend definiert ist. Eine entsprechende Prüfung hat auch dann Fehlermeldungen ausgelöst, wenn der schwarze Text nicht auf einem farbigen Hintergrund, sondern dem Papierweiss stand. In diesem Fall spielt es aber keine Rolle, ob der schwarze Text überdruckt oder nicht! Dadurch wurden viele ungerechtfertigte Fehlermeldungen (sogenannte «false positives») generiert, die die Anwender irritiert haben. Oft hat das dazu geführt, dass ernstzunehmende Fehlermeldungen übersehen wurden. Das hat sich u.a. anderem auch bei den Preflight-Profilen der Ghent Workgroup und von PDFX-ready negativ ausgewirkt, da dort viele Überdrucken-Checks durchgeführt werden.

Es wurden bisher auch unsichtbare Objekte geprüft, die durch andere Objekte überlagert wurden oder abmaskiert waren.

Eine Einschränkung der zu prüfenden Objekte war nur mithilfe der Seitengeometrierahmen (z.B. BleedBox, TrimBox) möglich. Eine Einschränkung des Preflights auf eine beliebige Kontur (z.B. Stanzkontur) war nicht möglich.

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Script «Fix PitStop Menüs»

Im kürzlich veröffentlichten Enfocus PitStop Pro 2018 hat Enfocus ein neues Top-Level-Menü mit dem langen Titel PitStop Pro-Kontrolltafel hinzugefügt, das die meisten Anwender nur ab und zu oder gar nicht gebrauchen werden. Zusammen mit den Menüs PitStop Pro und Certified PDF belegt Enfocus nun fast die Hälfte des ganzen Menü-Balkens. Dies ist v.a. bei kleineren Monitoren (Laptops) störend. (Dabei ist die Vorgabe von Adobe, dass Plug-ins von Drittherstellern das Menu «Zusatzmodule» verwenden sollen.)

Ich habe deshalb das JavaScript Fix PitStop Menüs entwickelt, das die Menüs «PitStop Pro-Kontrolltafel» und «Certified PDF» aus dem Hauptmenü entfernt und in das Menü «PitStop Pro» verschiebt.

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Geänderter Hotkey für Anmerkungen
in der Ausgabevorschau

Bereits 2012 wurde in Acrobat XI eine Funktion eingeführt, mit der man Informationen aus der Ausgabe-Vorschau (Prozentwerte der Separationen oder Ergebnisse des Objektinspektors) als Notizzettel in die PDF-Seite schreiben kann. Dazu musste man bei geöffneter Ausgabevorschau mit gedrückter Shift-Taste (Umschalt-Taste) auf die gewünschte Stelle auf der Seite klicken.

Die Wahl der Shift-Taste als Hotkey war etwas unglücklich, weil dadurch die Mehrfachauswahl von Objekten mit dem Acrobat-Werkzeug Objekt bearbeiten oder dem PitStop-Inspektor bei geöffneter Ausgabevorschau nicht mehr möglich war. Anstatt die Objekte auszuwählen wurden ungewollt Notizzettel erzeugt.

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in der Ausgabevorschau

Fehler bei Adobe PDF Print Engine
wegen defektem Font

Datalogics, die Software-Biliotheken von Adobe an Hersteller vertreiben, hat einen Artikel zu der seit Version 3.0 der Adobe PDF Print Engine (APPE) häufigeren Fehlermeldung NON-FATAL PDF Exception: Cannot extract the embedded font veröffentlicht. Dieser wird im Adobe Common Renderer durch einen defekten Font verursacht. Im Artikel werden Parameter beschrieben, mit denen man die Fehlermeldung ausschalten kann (und dafür das Risiko einer fehlerhalten Fontdarstellung auf sich nimmt).


Spezielle Rasterung vermeidet Orangenhaut

Martin Bailey, der CTO von Global Graphics (Harlequin-RIPs), berichtet in einem Blogbeitrag über Versuche zur Vermeidung des Orangenhaut-Effekts bei Inkjetdrucken mit Hilfe spezieller Rastertechnologien.

Dieser Effekt tritt häufig bei Inkjet-Drucken auf nicht-absorbierende Substrate (Plastik, Metall) auf. 

Global Graphics wird demnächst eine Rastertechnologie einführen, die solche Artifakte verhindern soll.

Es interessant, dass das Thema Rasterung nun im Zusammenhang mit neuen Drucktechnologien wieder aktuell wird…


Ein Jahr PDFX-ready Online Tools

Am Morgen des 26. Oktober 2016 wurden nach einem gut besuchten Informationsabend in Zürich die PDFX-ready Online Tools freigeschaltet, die ich für PDFX-ready entwickelt habe. Bereits zu Beginn wurden drei Tools zur Verfügung gestellt:

Es gibt eine FREEWARE– und PREMIUM-Versionen für Mitglieder von PDFX-ready.

Die im vergangenen Jahr gemachten Erfahrungen sind grundsätzlich positiv. Der Enfocus Switch-Server mit den Programmen Callas pdfToolbox und ColorLogic ProfileTagger läuft sehr stabil. Es gab allerdings einige wenige Probleme.

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Qualitätsverschlechterung nach
Farbkonvertierung in Acrobat

Anlässlich der Vorbereitung meines neuen Seminars PDF Color Management in der Praxis habe ich die Bildkompression vor und nach der Farbkonvertierung in den bekanntesten PDF-Tools untersucht.

In Highend-PDF-Dateien für den Qualitätsdruck sind Bilder in der Regel mit maximaler JPEG-Qualität komprimiert. Vor der Farbkonvertierung müssen die Bilder zuerst dekomprimiert und nachher wieder komprimiert werden. Acrobat verwendet dazu immer die mittlere JPEG-Qualität. Dadurch erfolgt eine (unerwartete) Qualitätsverschlechterung der farbkonvertierten Bilder (siehe Tabelle).

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Farbkonvertierung in Acrobat