Warum manche Werkzeuge
schlechte PDFs besser verarbeiten?

Martin Bailey macht sich im Blog von Global Graphics einige Gedanken über Konformität, Kompatibilität und die Gründe, warum manche Werkzeuge schlechte  PDFs besser verarbeiten.

Er berichtet über die beinahe 25 Jahre Erfahrung von Global Graphics mit nativen PDF-RIPs (Harlequin). Damals standen die Entwickler vor der Frage, ob sie die PDF-Spezifikation strikt implementieren sollen und damit riskieren, viele PDFs (auch von namhaften Erzeugern) nicht verarbeiten zu können oder ob sie pragmatisch das bestmögliche Resultat auch mit schlecht gebauten PDFs erzielen sollen.

Barrierefreie PDFs und der
Umfliessen-Modus – ein leidiges Thema

Wer sich mit barrierefreien PDF-Dokumenten beschäftigt, stolpert früher oder später über den Begriff “Umfliessen-Modus“. Dazu heisst es dann auch in diversen Anforderungschecklisten, Ausschreibungen oder Angebotsanforderungen oft, dass der sogenannte “Umfliessen-Modus unterstützt werden muss”.

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Umfliessen-Modus – ein leidiges Thema

Ein Quantensprung im Preflight!

In den letzten Versionen der beiden wichtigsten Preflight-Tools (Enfocus PitStop, Callas pdfToolbox) sind neue Technologien eingebaut worden, die es ermöglichen, die Qualität der Preflight-Checks substantiell zu verbessern. Wir haben lange auf solche Funktionen warten müssen!

Bisher haben Preflight-Programme immer nur die Eigenschaften einzelner PDF-Objekte isoliert geprüft. Das klassische Beispiel ist ein schwarzer Text, der nicht als überdruckend definiert ist. Eine entsprechende Prüfung hat auch dann Fehlermeldungen ausgelöst, wenn der schwarze Text nicht auf einem farbigen Hintergrund, sondern dem Papierweiss stand. In diesem Fall spielt es aber keine Rolle, ob der schwarze Text überdruckt oder nicht! Dadurch wurden viele ungerechtfertigte Fehlermeldungen (sogenannte «false positives») generiert, die die Anwender irritiert haben. Oft hat das dazu geführt, dass ernstzunehmende Fehlermeldungen übersehen wurden. Das hat sich u.a. anderem auch bei den Preflight-Profilen der Ghent Workgroup und von PDFX-ready negativ ausgewirkt, da dort viele Überdrucken-Checks durchgeführt werden.

Es wurden bisher auch unsichtbare Objekte geprüft, die durch andere Objekte überlagert wurden oder abmaskiert waren.

Eine Einschränkung der zu prüfenden Objekte war nur mithilfe der Seitengeometrierahmen (z.B. BleedBox, TrimBox) möglich. Eine Einschränkung des Preflights auf eine beliebige Kontur (z.B. Stanzkontur) war nicht möglich.

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Der (Un)sinn von Druckermarken
in PDF-Druckvorlagen

Im Publishingblog ist unter dem Titel Der Drucker braucht das nicht ein Beitrag über den Sinn und Unsinn von Druckermarken (Passkreuze, Schnittzeichen, Anschnittsmarken, Farbkontrollstreifen, etc.) in digitalen Druckvorlagen erschienen.

Die Marken stören bei der Weiterverarbeitung (Ausschiessen) der Einzelseiten zu Druckbogen und müssen vom Ausschiessprogramm entfernt werden.

Ein vierfarbiger Farbkontrollstreifen bewirkt, dass aus einem einfarbigen Job mit einer Schmuckfarbe unnötigerweise ein fünffarbiger Job wird.