Ein Quantensprung im Preflight!

In den letzten Versionen der beiden wichtigsten Preflight-Tools (Enfocus PitStop, Callas pdfToolbox) sind neue Technologien eingebaut worden, die es ermöglichen, die Qualität der Preflight-Checks substantiell zu verbessern. Wir haben lange auf solche Funktionen warten müssen!

Bisher haben Preflight-Programme immer nur die Eigenschaften einzelner PDF-Objekte isoliert geprüft. Das klassische Beispiel ist ein schwarzer Text, der nicht als überdruckend definiert ist. Eine entsprechende Prüfung hat auch dann Fehlermeldungen ausgelöst, wenn der schwarze Text nicht auf einem farbigen Hintergrund, sondern dem Papierweiss stand. In diesem Fall spielt es aber keine Rolle, ob der schwarze Text überdruckt oder nicht! Dadurch wurden viele ungerechtfertigte Fehlermeldungen (sogenannte «false positives») generiert, die die Anwender irritiert haben. Oft hat das dazu geführt, dass ernstzunehmende Fehlermeldungen übersehen wurden. Das hat sich u.a. anderem auch bei den Preflight-Profilen der Ghent Workgroup und von PDFX-ready negativ ausgewirkt, da dort viele Überdrucken-Checks durchgeführt werden.

Es wurden bisher auch unsichtbare Objekte geprüft, die durch andere Objekte überlagert wurden oder abmaskiert waren.

Eine Einschränkung der zu prüfenden Objekte war nur mithilfe der Seitengeometrierahmen (z.B. BleedBox, TrimBox) möglich. Eine Einschränkung des Preflights auf eine beliebige Kontur (z.B. Stanzkontur) war nicht möglich.

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Der (Un)sinn von Druckermarken
in PDF-Druckvorlagen

Im Publishingblog ist unter dem Titel Der Drucker braucht das nicht ein Beitrag über den Sinn und Unsinn von Druckermarken (Passkreuze, Schnittzeichen, Anschnittsmarken, Farbkontrollstreifen, etc.) in digitalen Druckvorlagen erschienen.

Die Marken stören bei der Weiterverarbeitung (Ausschiessen) der Einzelseiten zu Druckbogen und müssen vom Ausschiessprogramm entfernt werden.

Ein vierfarbiger Farbkontrollstreifen bewirkt, dass aus einem einfarbigen Job mit einer Schmuckfarbe unnötigerweise ein fünffarbiger Job wird.


PDF/X-4 ist das beliebteste PDF-Format

PreferredPDF-Format_DIn der letzten Umfrage habe ich nach dem bevorzugten PDF-Format gefragt. Das Umfrage-Ergebnis ist interessant. Fast vierzig Prozent bevorzugen PDF/X-4. Das ist sehr erfreulich!

Zu denken geben mir allerdings die 22% für PDF/X-3. Dieses Format war ursprünglich für medienneutrale PDF/X-Dateien mit ICC-Profilen gedacht. Das funktioniert zumindest aus InDesign nicht mehr, sobald auf einer Seite Transparenz vorhanden ist. Diese sind bei PDF/X-3 nicht erlaubt und müssen deshalb von InDesign vor dem PDF-Export reduziert (flachgerechnet) werden. Dazu werden zuerst alle Objekte auf der Seite (egal ob sie von der Transparenz betroffen sind oder nicht!) in den Transparenzfüllraum (Dokument-CMYK) umgerechnet werden. Dabei geht natürlich die Medienneutralität verloren, da z.B. ICCbasierte RGB-Bilder in CMYK konvertiert werden.

Für Dateien mit Transparenz (und das ist heute immer häufiger der Fall), kann PDF/X-3 daher nicht verwendet werden. Dies war einer der Gründe, dass wir in der ISO im Jahre 2008 den PDF/X-4 Standard veröffentlicht haben.

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Ein Jahr Acrobat DC

Acrobat DC ist nun seit gut einem Jahr erhältlich. Nebem dem neuen Namen, einer neuen Versionsnummerierung und der Tatsache, dass Adobe die Anwendung lieber vermieten als verkaufen will, fiel vor allem die neue Benutzeroberfläche auf. 

Leider stellte sich aber in der täglichen Produktion heraus, dass die neue Oberfläche für geübte Anwender komplizierter ist, als die bekannten Benutzerschnittstellen von Acrobat 9 und Acrobat XI. Im Verlaufe des Jahres gab es zwar diverse Updates mit einigen kleineren Verbesserungen in der Bedienung aber unter dem Strich sind für die Ausführung der meisten Funktionen immer noch mehr Klicks notwendig als früher. Dies führte u.a. auch dazu, dass sich in Online-Foren gleich nach der Veröffentlichung viele Anwender unzufrieden über Acrobat DC äusserten.

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Verbesserungen bei Newsletter-Versand

Jaeggi2Nach dem Versand meines letzten Newsletters kam es einen grossen Ansturm auf meinen Web-Server. Viele Leser mussten lange warten bevor ein Link ausgeführt wurde oder sie bekamen gar eine Fehlermeldung.

Der Grund war, dass alle Links im Newsletter über meinen Web-Server umleitet werden, damit sie vom Statistik-Modul meiner Newsletter-Software gezählt werden können. Wenn viele Leser das gleichzeitig machen, kommt es zu Engpässen.

Ich habe nun einen Weg gefunden, diese Statistik-Funktion abzustellen. Die Links im Newsletter gehen nun direkt auf die verknüpfte Seite, die meist nicht auf meinem Server liegt.

Ausserdem werde ich in Zukunft den Newsletter ausserhalb der Bürozeiten versenden, so dass nicht alle Leser gleichzeitig zugreifen.