GWG-Whitepaper zu Transparenz

Die Ghent Workgroup (GWG) hat ein englisches Whitepaper mit dem Titel Transparency Best Practices herausgeben.

Darin wird die Funktionsweise von Transparenzeffekten in Grafik- und Layoutprogrammen beschrieben. Designer erhalten wertvolle Praxis-Tipps zur Verwendung und Definition von transparenten Objekten um potentiellen Problemen bei der Ausgabe vorzubeugen.

Das Whitepaper kann kostenlos von gwg.org heruntergeladen werden.


Neue MAKO-Bibliothek
von Global Graphics

Global Graphics, der Hersteller der bekannten Harlequin-RIPs, hat kürzlich die MAKO Software-Entwicklungs-Bilbliothek (SDK) vorgestellt, mit der Softwareentwickler Zugriff auf diverse Prepress-Funktionen zur Prüfung und Konvertierung von PDF-Dateien erhalten.

Neben Preflight-Checks kann man mit MAKO auch Ausschiessen, Farben konvertieren oder Inhalte (z.B. Barcodes) hinzufügen.

Anders als Tools mit ähnlichen Funktionen wie Callas pdfToolbox Server oder Enfocus PitStop Server ist MAKO kein Tool für Endanwender, sondern für Software-Entwickler, die Prepress-Funktionen in ihre eigenen Programme oder Workflows integrieren wollen. Dazu gibt es eine ausführliche API-Dokumentation.


Axaio Illustrator-Plugins
unterstützen PDF Processing Steps

Axaio hat nun auch ihre Illustrator-Plugins MadeForLayers und MadeToPrint mit Funktionen zur Unterstützung der PDF Processing Steps ausgestattet. Bereits letztes Jahr wurde die Indesign-Plugins um PDF Processing Steps Funktionen erweitert.

Die PDF Processing Steps wurden von der Ghent Workgroup definiert und werden demnächst als ISO-Standard 15993 veröffentlicht. Die PDF Processing Steps ermöglichen eine standardisierte Identifizierung von nicht-druckenen Objekten in Druckvorlagen für Verpackungen (z.B. Stanzkontur, Blindenschrift, Lackflächen, Falzlinien) und erleichtern dadurch die Automatisierung der Produktion.


Ein Quantensprung im Preflight!

In den letzten Versionen der beiden wichtigsten Preflight-Tools (Enfocus PitStop, Callas pdfToolbox) sind neue Technologien eingebaut worden, die es ermöglichen, die Qualität der Preflight-Checks substantiell zu verbessern. Wir haben lange auf solche Funktionen warten müssen!

Bisher haben Preflight-Programme immer nur die Eigenschaften einzelner PDF-Objekte isoliert geprüft. Das klassische Beispiel ist ein schwarzer Text, der nicht als überdruckend definiert ist. Eine entsprechende Prüfung hat auch dann Fehlermeldungen ausgelöst, wenn der schwarze Text nicht auf einem farbigen Hintergrund, sondern dem Papierweiss stand. In diesem Fall spielt es aber keine Rolle, ob der schwarze Text überdruckt oder nicht! Dadurch wurden viele ungerechtfertigte Fehlermeldungen (sogenannte «false positives») generiert, die die Anwender irritiert haben. Oft hat das dazu geführt, dass ernstzunehmende Fehlermeldungen übersehen wurden. Das hat sich u.a. anderem auch bei den Preflight-Profilen der Ghent Workgroup und von PDFX-ready negativ ausgewirkt, da dort viele Überdrucken-Checks durchgeführt werden.

Es wurden bisher auch unsichtbare Objekte geprüft, die durch andere Objekte überlagert wurden oder abmaskiert waren.

Eine Einschränkung der zu prüfenden Objekte war nur mithilfe der Seitengeometrierahmen (z.B. BleedBox, TrimBox) möglich. Eine Einschränkung des Preflights auf eine beliebige Kontur (z.B. Stanzkontur) war nicht möglich.

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Script «Fix PitStop Menüs»

Im kürzlich veröffentlichten Enfocus PitStop Pro 2018 hat Enfocus ein neues Top-Level-Menü mit dem langen Titel PitStop Pro-Kontrolltafel hinzugefügt, das die meisten Anwender nur ab und zu oder gar nicht gebrauchen werden. Zusammen mit den Menüs PitStop Pro und Certified PDF belegt Enfocus nun fast die Hälfte des ganzen Menü-Balkens. Dies ist v.a. bei kleineren Monitoren (Laptops) störend. (Dabei ist die Vorgabe von Adobe, dass Plug-ins von Drittherstellern das Menu «Zusatzmodule» verwenden sollen.)

Ich habe deshalb das JavaScript Fix PitStop Menüs entwickelt, das die Menüs «PitStop Pro-Kontrolltafel» und «Certified PDF» aus dem Hauptmenü entfernt und in das Menü «PitStop Pro» verschiebt.

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Technologie-Partnerschaft:
GMG und Global Graphics

GMG und Global Graphics Software entwickeln im Rahmen einer Technologie-Partnerschaft eine Lösung, um Farbverbindlichkeit und Qualität im digitalen Verpackungs- und Etiketten-Druck sicherzustellen.

Global Graphics Software bietet mit Fundamentals eine Lösung, um Schnittstellen zu Inkjet-Druckern zu erstellen. Anbieter digitaler Druckmaschinen können damit Ihre Produkte schneller auf den Markt bringen. Fundamentals wird künftig von der mehrfach ausgezeichneten GMG OpenColor Farbmanagement-Technik profitieren.


InDesign 13.1: Seiten als
einzelne PDF-Dateien exportieren

Im März-Update für Adobe InDesign (Version 13.1) gibt es (endlich) eine Funktion, mit der man jede Layoutseite als einzelne PDF-Datei exportieren kann:

Dabei kann man wählen, ob die Namen der PDF-Dateien mit einer aufsteigenden Nummer, der Seitenzahl oder der Seitengrösse ergänzt werden sollen.


Ergebnisse der Umfrage
der Ghent Workgroup

Im letzten Jahr hat die Ghent Workgroup (GWG) in sieben Sprachen eine weltweite Umfrage zum PDF-Workflow durchgeführt. Jetzt ist eine kommentierte Zusammenfassung der Resultate veröffentlicht worden. Die Resultate werden auch in einem ausführlichen Video (49′) besprochen. Speziell interessant ist, dass die aktuellen Zahlen auch mit den Ergebnissen ähnlicher Umfragen aus 1998 und 2008 verglichen werden.

Insgesamt haben 1109 Personen an der Umfrage teilgenommen. U.a. wurde gefragt, welche Standards die Anwender kennen. Dabei erstaunt, dass über ein Drittel der weltweiten Teilnehmer PDFX-ready angekreuzt hat:


Aufzeichnungen der GWG-Webinare

Vor kurzem hat die Ghent Workgroup (GWG) acht Webinare durchgeführt. Die Aufzeichnungen (in englisch) sind hier abrufbar:


Kostenloses Webinar über
Ghent PDF Output Suite 5.0

Am 11. Januar habe ich für die Ghent Workgroup (GWG) ein Webinar gehalten über die Ghent PDF Output Suite 5.0, deren Projektleiter ich in meiner Funktion als Leiter der Arbeitsgruppe Process Control der Ghent Workgroup bin.

Es gibt eine Webinar-Aufzeichnung (36 Min.) und die englische Präsentation kann anschaut resp. herunterladen werden.