Adobe PDF Print Engine 5
unterstützt PDF 2.0

Adobe hat die Adobe PDF Print Engine 5 angekündigt. Nach dem Harlequin-RIP 12 von Global Graphics unterstützt nun auch die neuste Version des Adobe Software-RIPs die neuen PDF 2.0 Druckfunktionen:

  • Tiefenkompensierung (Black Point Compensation, BPC)
  • Halftone Origin (Definition des Rasterursprungs)
  • Spektrale Definition von Sonderfarben (CxF)
  • Seitenbasierte Ausgabebedingung

Ausserdem ist das Anti-aliasing (glätten) verbessert und beschleunigt worden.

Diverse Hersteller wollen die APPE 5 in ihre Produkte integrieren. Agfa hat dies für den Apogee-Workflow 11 bereits angekündigt.


Wie häufig lesen Sie PDF-Dokumente
auf mobilen Geräten?

Immer häufiger werden heute Informationen auf mobilien Geräten (Handy, Tablett) gelesen. Die meisten PDF-Dokumente sind nicht für die Anzeige auf kleinen Bildschirmen geeignet. In der neuen Umfrage soll ermittelt werden, wie häufig PDF-Dokumente auf mobilen Geräten gelesen werden. Die Umfrage kann auch in der rechten Seitenleiste beantwortet werden –––>


GWG-Whitepaper zu Transparenz

Die Ghent Workgroup (GWG) hat ein englisches Whitepaper mit dem Titel Transparency Best Practices herausgeben.

Darin wird die Funktionsweise von Transparenzeffekten in Grafik- und Layoutprogrammen beschrieben. Designer erhalten wertvolle Praxis-Tipps zur Verwendung und Definition von transparenten Objekten um potentiellen Problemen bei der Ausgabe vorzubeugen.

Das Whitepaper kann kostenlos von gwg.org heruntergeladen werden.


Neue MAKO-Bibliothek
von Global Graphics

Global Graphics, der Hersteller der bekannten Harlequin-RIPs, hat kürzlich die MAKO Software-Entwicklungs-Bilbliothek (SDK) vorgestellt, mit der Softwareentwickler Zugriff auf diverse Prepress-Funktionen zur Prüfung und Konvertierung von PDF-Dateien erhalten.

Neben Preflight-Checks kann man mit MAKO auch Ausschiessen, Farben konvertieren oder Inhalte (z.B. Barcodes) hinzufügen.

Anders als Tools mit ähnlichen Funktionen wie Callas pdfToolbox Server oder Enfocus PitStop Server ist MAKO kein Tool für Endanwender, sondern für Software-Entwickler, die Prepress-Funktionen in ihre eigenen Programme oder Workflows integrieren wollen. Dazu gibt es eine ausführliche API-Dokumentation.


Axaio Illustrator-Plugins
unterstützen PDF Processing Steps

Axaio hat nun auch ihre Illustrator-Plugins MadeForLayers und MadeToPrint mit Funktionen zur Unterstützung der PDF Processing Steps ausgestattet. Bereits letztes Jahr wurde die Indesign-Plugins um PDF Processing Steps Funktionen erweitert.

Die PDF Processing Steps wurden von der Ghent Workgroup definiert und werden demnächst als ISO-Standard 15993 veröffentlicht. Die PDF Processing Steps ermöglichen eine standardisierte Identifizierung von nicht-druckenen Objekten in Druckvorlagen für Verpackungen (z.B. Stanzkontur, Blindenschrift, Lackflächen, Falzlinien) und erleichtern dadurch die Automatisierung der Produktion.