Neues MadeToTag unterstützt
Caption, Blockquote & Index

Die neue Version 1.9.093 des Plug-ins für InDesign CS6 – CC 2018 von axaio MadeToTag enthält neue Optionen zur Export-Tag-Auswahl, für eine noch genauere Abbildung der semantischen Struktur im PDF.

In einem korrekt getaggten PDF müssen spezielle Textelemente, wie Bildunterschrift (Caption), Index oder Blockquote (zitierte Textpassage) konkret als solche ausgezeichnet werden. Auch der PDF/UA-Standard (PDF for Universal Access) sieht das Zuweisen dieser spezifischen Tags vor, um die semantische Struktur im PDF so genau wie möglich abzubilden. Allerdings werden in InDesign nur grundlegende Tags (Auszeichnung als Überschrift oder einfacher Text) verwendet, spezielle Elemente, wie Caption, Index oder Blockquote haben in InDesign keine eigene Tag-Entsprechung.

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Caption, Blockquote & Index

Kostenloses callas pdfGoHTML 2.0 erschienen

Callas software veröffentlichte die Version 2.0 von callas pdfGoHTML. Das kostenlose Adobe Acrobat Plug-In übersetzt getaggte PDF-Dateien in HTML. Im Mittelpunkt der neuen Version steht die gründlich überarbeitete Visualisierung der Tag-Struktur. Zudem ist callas pdfGoHTML 2.0 deutlich robuster, wenn es um die Verarbeitung von PDFs mit ungewöhnlichen oder sehr komplexen Tag-Strukturen geht. Darüber hinaus unterstützt die neue Version vollständig PDF 2.0.

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PitStop 18: Vektorobjekte
beschneiden/vereinfachen

Oft erhält man als Dienstleister PDF-Daten, welche eine Menge unsichtbarer (nicht druckender) Objekte enthalten, die die Druckdaten unnötig aufblähen und die eventuelle Editierung/Korrektur erschweren oder sogar unmöglich machen. Solche Objekte entstehen z.B. durch das Maskieren von Objekten oder das Herauslösen einzelner Seiten aus einer als Doppelseite angelegten Layout-Datei. Im Extremfall können solche unsichtbaren, nicht druckenden Daten die Grösse von Dateien soweit aufblähen, dass Übertragungszeiten oder sogar die Verarbeitung auf einem RIP deutlich verlangsamt werden.

In Enfocus PitStop Version 18 steht nun eine neue Aktionsliste “Clean Up Content bereit, welche PDF-Dokumente schnell und sicher von solch unnötigem Ballast befreit. Insbesondere PDF-Dateien, welche komplexe Objektstrukturen mit vielen maskierten Objekten umfassen werden mit dieser Aktion deutlich vereinfacht, ohne die Integrität der PDF-Datei zu verletzen.


Axaio Illustrator-Plugins
unterstützen PDF Processing Steps

Axaio hat nun auch ihre Illustrator-Plugins MadeForLayers und MadeToPrint mit Funktionen zur Unterstützung der PDF Processing Steps ausgestattet. Bereits letztes Jahr wurde die Indesign-Plugins um PDF Processing Steps Funktionen erweitert.

Die PDF Processing Steps wurden von der Ghent Workgroup definiert und werden demnächst als ISO-Standard 15993 veröffentlicht. Die PDF Processing Steps ermöglichen eine standardisierte Identifizierung von nicht-druckenen Objekten in Druckvorlagen für Verpackungen (z.B. Stanzkontur, Blindenschrift, Lackflächen, Falzlinien) und erleichtern dadurch die Automatisierung der Produktion.


Ein Quantensprung im Preflight!

In den letzten Versionen der beiden wichtigsten Preflight-Tools (Enfocus PitStop, Callas pdfToolbox) sind neue Technologien eingebaut worden, die es ermöglichen, die Qualität der Preflight-Checks substantiell zu verbessern. Wir haben lange auf solche Funktionen warten müssen!

Bisher haben Preflight-Programme immer nur die Eigenschaften einzelner PDF-Objekte isoliert geprüft. Das klassische Beispiel ist ein schwarzer Text, der nicht als überdruckend definiert ist. Eine entsprechende Prüfung hat auch dann Fehlermeldungen ausgelöst, wenn der schwarze Text nicht auf einem farbigen Hintergrund, sondern dem Papierweiss stand. In diesem Fall spielt es aber keine Rolle, ob der schwarze Text überdruckt oder nicht! Dadurch wurden viele ungerechtfertigte Fehlermeldungen (sogenannte «false positives») generiert, die die Anwender irritiert haben. Oft hat das dazu geführt, dass ernstzunehmende Fehlermeldungen übersehen wurden. Das hat sich u.a. anderem auch bei den Preflight-Profilen der Ghent Workgroup und von PDFX-ready negativ ausgewirkt, da dort viele Überdrucken-Checks durchgeführt werden.

Es wurden bisher auch unsichtbare Objekte geprüft, die durch andere Objekte überlagert wurden oder abmaskiert waren.

Eine Einschränkung der zu prüfenden Objekte war nur mithilfe der Seitengeometrierahmen (z.B. BleedBox, TrimBox) möglich. Eine Einschränkung des Preflights auf eine beliebige Kontur (z.B. Stanzkontur) war nicht möglich.

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