Adobe PDF Print Engine 5
unterstützt PDF 2.0

Adobe hat die Adobe PDF Print Engine 5 angekündigt. Nach dem Harlequin-RIP 12 von Global Graphics unterstützt nun auch die neuste Version des Adobe Software-RIPs die neuen PDF 2.0 Druckfunktionen:

  • Tiefenkompensierung (Black Point Compensation, BPC)
  • Halftone Origin (Definition des Rasterursprungs)
  • Spektrale Definition von Sonderfarben (CxF)
  • Seitenbasierte Ausgabebedingung

Ausserdem ist das Anti-aliasing (glätten) verbessert und beschleunigt worden.

Diverse Hersteller wollen die APPE 5 in ihre Produkte integrieren. Agfa hat dies für den Apogee-Workflow 11 bereits angekündigt.


Agfa kündigt Version 11 des
Apogee-Workflows an

Die elfte Version des PDF-Ausgabeworkflows von Agfa bringt u.a. eine Verbesserung bei der Zusammenstellung von Sammelformen sowie eine neue AutoImpose-Funktion zum automatischen Ausschiessen von Druckjobs. Ausserdem wurde Apogee WebApproval aktualisiert.

Apogee v11 beinhaltet die Adobe PDF Print Engine 5, um Drucker korrekt für die vollständige Kompatibilität mit dem neuen Standard PDF 2.0 vorzubereiten und Designs korrekt auszugeben.

Apogee Version 11 wird ab 22. Oktober 2018 erhältlich sein.


Vor 25 Jahren wurde
Acrobat 1.0 veröffentlicht

Am 15. Juni 1993 wurde in New York Adobe Acrobat 1.0 eingeführt.

Zuvor war die Software unter dem Codenamen Carousel über ein Jahr getestet worden. Ich war auch einer der Tester der ersten Stunde.

Acrobat 1.0 bestand damals aus drei verschiedenen Produkten, die separat verkauft wurden. Dem Bearbeitungsprogramm Acrobat Exchange (inkl. PDF Writer), dem Acrobat Distiller für die Konvertierung von PostScript zu PDF und dem Acrobat Reader für das Betrachten von PDF-Dokumenten:

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Acrobat 1.0 veröffentlicht

Neue MAKO-Bibliothek
von Global Graphics

Global Graphics, der Hersteller der bekannten Harlequin-RIPs, hat kürzlich die MAKO Software-Entwicklungs-Bilbliothek (SDK) vorgestellt, mit der Softwareentwickler Zugriff auf diverse Prepress-Funktionen zur Prüfung und Konvertierung von PDF-Dateien erhalten.

Neben Preflight-Checks kann man mit MAKO auch Ausschiessen, Farben konvertieren oder Inhalte (z.B. Barcodes) hinzufügen.

Anders als Tools mit ähnlichen Funktionen wie Callas pdfToolbox Server oder Enfocus PitStop Server ist MAKO kein Tool für Endanwender, sondern für Software-Entwickler, die Prepress-Funktionen in ihre eigenen Programme oder Workflows integrieren wollen. Dazu gibt es eine ausführliche API-Dokumentation.