Neue Umfrage: Welche Standalone-Programme verwenden Sie regelmässig für Ihre PDF-Druckvorlagen?

Vor einem Jahr habe ich nachgefragt, welche Acrobat-Plugins am häufigsten verwendet werden. In der neuen Umfrage wird nun nach den Standalone-Programmen gefragt:

Welche Standalone-Programme verwenden Sie regelmässig für Ihre PDF-Druckvorlagen?

Es ist möglich, im Feld “Sonstige” weitere Programme (keine Plug-ins!) hinzuzufügen.

Die Umfrage kann nur einmal beantwortet werden. Nach der Beantwortung sieht man das aktuelle Ergebnis.

Die Umfrage kann auch in der rechten Seitenleiste beantwortet werden. –––>


Acrobat ist das populärste Preflight-Tool

In meiner letzten Umfrage wurde gefragt, welche Preflight-Software regelmässig verwendet wird. Die fünf meistgenannten Produkte waren (Stand 28.12.17):

  1. Acrobat Preflight (30.61 %)
  2. Enfocus PitStop Pro (15.51 %)
  3. OneVision (15.10 %)
  4. Callas pdfToolbox Desktop (12.63 %)
  5. Callas pdfToolbox Server/CLI/SDK (8.16 %)

Weitere Produkte waren unter 5%.


PDF Accessibility Checker Version 3.0 (PAC 3)

PAC, der PDF Accessibility Checker, ist ein kostenloses Tool der schweizerischen Stiftung «Zugang für alle» zur Überprüfung der Barrierefreiheit von PDF-Dokumenten und -Formularen gemäss dem PDF/UA-Standard.

PAC unterstützt Experten und all jene, die barrierefreie PDF-Dokumente erstellen wollen oder müssen. PAC 3, die neue Version des Checker, steht hier zum Download bereit. Es gibt auch einen Überblick über die Benutzeroberfläche.

Es gibt nun neben der englischen auch eine deutsche Version. Leider gibt es aber immer noch keine Mac-Version.


Fehler bei Adobe PDF Print Engine
wegen defektem Font

Datalogics, die Software-Biliotheken von Adobe an Hersteller vertreiben, hat einen Artikel zu der seit Version 3.0 der Adobe PDF Print Engine (APPE) häufigeren Fehlermeldung NON-FATAL PDF Exception: Cannot extract the embedded font veröffentlicht. Dieser wird im Adobe Common Renderer durch einen defekten Font verursacht. Im Artikel werden Parameter beschrieben, mit denen man die Fehlermeldung ausschalten kann (und dafür das Risiko einer fehlerhalten Fontdarstellung auf sich nimmt).


Drei Artikel über PDF 2.0 von SD Times

SD (Software Development) Times hat in der Dezember-Ausgabe drei Artikel über PDF 2.0 publiziert:

Für die Artikel wurden u.a. einige Mitglieder der PDF Association interviewt, die massgeblich bei der Entwicklung der PDF 2.0 Spezifikation (ISO 32000-2). Es gibt auch eine Übersicht über den Stand der PDF 2.0 Implementierung bei den wichtigsten PDF-Entwicklertools.


Enfocus Connect 2017 verfügbar

Enfocus hat Version 2017 von Enfocus Connect freigegeben. Enfocus Connect ermöglicht es Anwendern zuverlässig und qualitativ hochwertige PDF-Dateien zu erzeugen sowie diese einfach und komfortabel an externe Empfänger (z.B. einen Dienstleister) zu übertragen. Dabei lassen sich gleichzeitig auftrags- oder kundenbezogene Informationen mitsenden.

Zu den Neuerungen in Enfocus Connect 2017 zählen:

  • Zusammenarbeit mit Switch 2017.x
  • Connect 2017 beinhaltet die neueste PitStop 2017 Preflight-Engine.
  • Verbesserungen beim Job-Ticketing.
  • Verbesserungen beim Upgraden von abgelaufenen Connectoren.

Die Connectoren für die PDFX-ready Online Tools habe ich mit Enfocus Connect gemacht.


MadeToPrint & MadeForLayers
unterstützen Processing Steps

Die neusten Versionen der beiden Axaio-Plug-ins für InDesign MadeToPrint und MadeForLayers ermöglichen die Definition und den PDF-Export von Ebenen mit Processing Steps Metadaten:

Die PDF Processing Steps wurden von der Ghent Workgroup definiert und werden demnächst als ISO-Standard 15993 veröffentlicht. Die PDF Processing Steps ermöglichen eine standardisierte Identifizierung von nicht-druckenen Objekten in Druckvorlagen für Verpackungen (z.B. Stanzkontur, Blindenschrift, Lackflächen, Falzlinien) und erleichtern dadurch die Automatisierung der Produktion.


Acrobat DC 2018 mit PDF 2.0

Nachdem im April bei Acrobat DC ein Versionssprung von 2015 auf 2017 erfolgt ist, kommt nun nach einem halben Jahr bereits das Update auf Version 2018. Allerdings nur für die Mietversion (Continuous Track). Die Kaufversion (Classic Track) bleibt auf Version 2017:

(Das Update kann auch über das Acrobat-Menü Hilfe > Nach Updates suchen… installiert werden.)

Bei vielen Anwendern ist das Update vermutlich automatisch installiert worden, da die entsprechende Voreinstellung in den Präferenzen seit kurzem automatisch aktiviert ist.

Trotz den unterschiedlichen Versionsnummern sind alle neuen Funktionen dieses Updates in beiden Versionen verfügbar!

Die neuen Acrobat-Versionen unterstützen PDF 2.0. Dateien mit PDF 2.0 werden nun ohne Warnung geöffnet. Sie können auch als PDF 2.0 abgespeichert werden. Allerdings fehlt im Acrobat Preflight die PDF 2.0 Unterstützung (noch). Da Callas diese in der neusten pdfToolbox 9.4 bereits eingebaut hat, dürften diese Funktionen aber bald auch in zukünftigen Acrobat-Update nachgeliefert werden.

Ob und welche der neuen Funktionen von PDF 2.0 in den neusten Acrobat-Versionen unterstützt werden, sagt Adobe allerdings nicht!!!

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PDiff 2.0: PDF-Textvergleich mit neuen Funktionen

Die neue Version 2.0 des textbasierten PDF-Vergleichs PDiff aus dem Hause CSci bringt erweiterten Leistungsumfang und mehr Bedienkomfort.

PDiff 2.0 verfügt über ein neues zusätzliches Format für PDF-Reports, das eine seitenweise Gegenüberstellung der beiden Eingabedokumente mit hervorgehobenen Unterschieden zeigt. Darüber hinaus enthält der Report PDF-Kommentare zur schnellen Navigation zu den Unterschieden und stellt die vom Benutzer definierten Erläuterungen und OK-Markierungen dar:

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Verbesserungen bei barrierefreien PDFs
aus InDesign 2018

Im InDesign-Update auf Version 13.0 (2018) vom Oktober 2017 gibt es einige Verbesserungen beim Export von barrierefreien PDFs:

  • Alternativer Text für Grafiken und InDesign-Objekte
  • Tagging auf Gruppenebene
  • Unterstützung für Fussnoten
  • Tagging verankerter Textrahmen und verankerter Gruppen
  • Tagging von Musterseiten
  • Index-Tagging
  • Tag-Listensprache
  • Listen-Tagging
  • Beschriftungs-Tag
  • Inhaltsverzeichnis-Tagging-Struktur

Callas pdfToolbox 9.4 mit PDF 2.0

Callas hat die Version 9.4 der pdfToolbox veröffentlicht. Das Update unterstützt den neuen ISO-Standard 32000-2 (PDF 2.0). Ausserdem gibt es neu eine Funktion zum Vergleichen von zwei Profilen:

Diese Vergleichsfunktion wird mir bei der Weiterentwicklung der dreissig PDFX-ready Preflightprofile sicher eine grosse Hilfe sein.

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Spezielle Rasterung vermeidet Orangenhaut

Martin Bailey, der CTO von Global Graphics (Harlequin-RIPs), berichtet in einem Blogbeitrag über Versuche zur Vermeidung des Orangenhaut-Effekts bei Inkjetdrucken mit Hilfe spezieller Rastertechnologien.

Dieser Effekt tritt häufig bei Inkjet-Drucken auf nicht-absorbierende Substrate (Plastik, Metall) auf. 

Global Graphics wird demnächst eine Rastertechnologie einführen, die solche Artifakte verhindern soll.

Es interessant, dass das Thema Rasterung nun im Zusammenhang mit neuen Drucktechnologien wieder aktuell wird…


Ein Jahr PDFX-ready Online Tools

Am Morgen des 26. Oktober 2016 wurden nach einem gut besuchten Informationsabend in Zürich die PDFX-ready Online Tools freigeschaltet, die ich für PDFX-ready entwickelt habe. Bereits zu Beginn wurden drei Tools zur Verfügung gestellt:

Es gibt eine FREEWARE– und PREMIUM-Versionen für Mitglieder von PDFX-ready.

Die im vergangenen Jahr gemachten Erfahrungen sind grundsätzlich positiv. Der Enfocus Switch-Server mit den Programmen Callas pdfToolbox und ColorLogic ProfileTagger läuft sehr stabil. Es gab allerdings einige wenige Probleme.

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Qualitätsverschlechterung nach
Farbkonvertierung in Acrobat

Anlässlich der Vorbereitung meines neuen Seminars PDF Color Management in der Praxis habe ich die Bildkompression vor und nach der Farbkonvertierung in den bekanntesten PDF-Tools untersucht.

In Highend-PDF-Dateien für den Qualitätsdruck sind Bilder in der Regel mit maximaler JPEG-Qualität komprimiert. Vor der Farbkonvertierung müssen die Bilder zuerst dekomprimiert und nachher wieder komprimiert werden. Acrobat verwendet dazu immer die mittlere JPEG-Qualität. Dadurch erfolgt eine (unerwartete) Qualitätsverschlechterung der farbkonvertierten Bilder (siehe Tabelle).

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Farbkonvertierung in Acrobat

Ende des Supports für Acrobat/Reader XI

Am 15. Oktober 2017 hat Adobe den Support für Adobe Acrobat XI und Adobe Reader XI eingestellt. Adobe unterstützt Programmversionen jeweils während fünf Jahren.

Das bedeutet, dass Adobe keine technische Unterstützung für diese Programmversionen mehr anbietet und es dafür auch keine Updates (inkl. Fehlerbehebungen und Sicherheitsupdates) mehr geben wird.

Die Software darf aber weiterhin genutzt werden!

Gemäss meiner Umfrage im letzten Jahr ist Acrobat XI die von meinen Lesern am meisten genutzte Acrobat-Version. Dies wird auch durch das Feedback der Teilnehmer meiner Seminare bestätigt.