Kostenloses Webinar über Ghent PDF Output Suite 5.0

Am 11. Januar habe ich für die Ghent Workgroup (GWG) ein Webinar gehalten über die Ghent PDF Output Suite 5.0, deren Projektleiter ich in meiner Funktion als Leiter der Arbeitsgruppe Process Control der Ghent Workgroup bin.

Es gibt eine Webinar-Aufzeichnung (36 Min.) und die englische Präsentation kann anschaut resp. herunterladen werden.


PDF Accessibility Checker Version 3.0 (PAC 3)

PAC, der PDF Accessibility Checker, ist ein kostenloses Tool der schweizerischen Stiftung «Zugang für alle» zur Überprüfung der Barrierefreiheit von PDF-Dokumenten und -Formularen gemäss dem PDF/UA-Standard.

PAC unterstützt Experten und all jene, die barrierefreie PDF-Dokumente erstellen wollen oder müssen. PAC 3, die neue Version des Checker, steht hier zum Download bereit. Es gibt auch einen Überblick über die Benutzeroberfläche.

Es gibt nun neben der englischen auch eine deutsche Version. Leider gibt es aber immer noch keine Mac-Version.


Drei Artikel über PDF 2.0 von SD Times

SD (Software Development) Times hat in der Dezember-Ausgabe drei Artikel über PDF 2.0 publiziert:

Für die Artikel wurden u.a. einige Mitglieder der PDF Association interviewt, die massgeblich bei der Entwicklung der PDF 2.0 Spezifikation (ISO 32000-2). Es gibt auch eine Übersicht über den Stand der PDF 2.0 Implementierung bei den wichtigsten PDF-Entwicklertools.


MadeToPrint & MadeForLayers
unterstützen Processing Steps

Die neusten Versionen der beiden Axaio-Plug-ins für InDesign MadeToPrint und MadeForLayers ermöglichen die Definition und den PDF-Export von Ebenen mit Processing Steps Metadaten:

Die PDF Processing Steps wurden von der Ghent Workgroup definiert und werden demnächst als ISO-Standard 15993 veröffentlicht. Die PDF Processing Steps ermöglichen eine standardisierte Identifizierung von nicht-druckenen Objekten in Druckvorlagen für Verpackungen (z.B. Stanzkontur, Blindenschrift, Lackflächen, Falzlinien) und erleichtern dadurch die Automatisierung der Produktion.


Folien von Vortrag bei
InDesign User Group in Stuttgart

Am 13. November war ich zu Gast bei der InDesign User Group (IDUG) in Stuttgart. Der Hörsaal in der Hochschule der Medien war rappelvoll:

Und hier ist mein Vortrag:

Download IDUG-Stuttgart_PDF-Workflow-StephanJaeggi.pdf (PDF, 3.8MB)


Verbesserungen bei barrierefreien PDFs
aus InDesign 2018

Im InDesign-Update auf Version 13.0 (2018) vom Oktober 2017 gibt es einige Verbesserungen beim Export von barrierefreien PDFs:

  • Alternativer Text für Grafiken und InDesign-Objekte
  • Tagging auf Gruppenebene
  • Unterstützung für Fussnoten
  • Tagging verankerter Textrahmen und verankerter Gruppen
  • Tagging von Musterseiten
  • Index-Tagging
  • Tag-Listensprache
  • Listen-Tagging
  • Beschriftungs-Tag
  • Inhaltsverzeichnis-Tagging-Struktur

Callas pdfToolbox 9.4 mit PDF 2.0

Callas hat die Version 9.4 der pdfToolbox veröffentlicht. Das Update unterstützt den neuen ISO-Standard 32000-2 (PDF 2.0). Ausserdem gibt es neu eine Funktion zum Vergleichen von zwei Profilen:

Diese Vergleichsfunktion wird mir bei der Weiterentwicklung der dreissig PDFX-ready Preflightprofile sicher eine grosse Hilfe sein.

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Ein Jahr PDFX-ready Online Tools

Am Morgen des 26. Oktober 2016 wurden nach einem gut besuchten Informationsabend in Zürich die PDFX-ready Online Tools freigeschaltet, die ich für PDFX-ready entwickelt habe. Bereits zu Beginn wurden drei Tools zur Verfügung gestellt:

Es gibt eine FREEWARE– und PREMIUM-Versionen für Mitglieder von PDFX-ready.

Die im vergangenen Jahr gemachten Erfahrungen sind grundsätzlich positiv. Der Enfocus Switch-Server mit den Programmen Callas pdfToolbox und ColorLogic ProfileTagger läuft sehr stabil. Es gab allerdings einige wenige Probleme.

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ZePrA 6 von ColorLogic mit Anbindung an PantoneLIVE

Die Version 6 des ColorLogic-Colorservers bietet eine Anbindung an PantoneLIVE und ermöglicht damit, auf spektrale Definitionen von Sonderfarben online zuzugereifen.

Ausserdem gibt es weitere Verbesserungen bei der Iteration von Sonderfarben-Konvertierungen sowie eine verbesserte Verwaltung von Sonderfarben-Bibliotheken. Daneben gibts es Verbesserungen im Umgang mit Warteschlangen und Konfigurationen.

In der Online-Hilfe von ZePrA sind die Neuerungen ausführlich beschrieben.

In meinem neuen Seminar PDF Color Management in der Praxis setze ich die neue Version bereits ein.


Interview zu PDF 2.0 (ISO 32000-2:2017)

Vor kurzem wurde ich von einem bekannten Blog für Online-Druckereien um ein schriftliches Interview zu PDF 2.0 gebeten. Leider fand der Eigentümer des Blogs meine Antworten “zu technisch” für seine Leser. Da meine Leser in dieser Hinsicht sicher mehr Verständnis haben, publiziere ich das Interview eben nun auf PDF-AKTUELL…

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eciCMYK (FOGRA53) als neuer CMYK-Austauschfarbraum

Die ECI hat das ICC-Farbprofil eciCMYK.icc veröffentlicht. Es basiert auf den Charakterisierungsdaten FOGRA53 der Fogra. Es ist als Austauschfarbraum mit einem grossen Farbumfang konzipiert, der alle möglichen Druckverfahren (Offset, Tiefdruck, Digitaldruck) abdeckt. Das eciCMYK-Profil kann kostenlos heruntergeladen werden.

Da der Farbraum von eciCMYK grösser ist, als jeder reale Druckfarbraum und das Profil einen sehr hohen Gesamtfarbauftrag zulässt, ist dieses Profil nicht direkt zum Drucken geeignet.

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Auswirkungen von PDF 2.0 auf die Druckproduktion

Martin Bailey, CTO von Global Graphics und Mitglied mehrerer ISO-Kommissionen zu PDF-Standards, bespricht in einem englischen Whitepaper (19 Seiten) und einem Webinar (YouTube, 40′) die Auswirkungen von PDF 2.0 auf die Druckproduktion. Er machte sich auch einige Gedanken über die Risiken und gibt Empfehlungen für die Umstellung auf PDF 2.0.


PDF 2.0 (ISO-Standard 32000-2)
ist (endlich) veröffentlicht!

Nach 9 Jahren (harter) Arbeit hat die ISO PDF 2.0 als ISO Standard 32000-2:2017 veröffentlicht. Es ist dies die erste PDF-Spezifikation, die komplett durch die ISO-Arbeitgruppe, bestehend aus über dreissig PDF-Experten aus der ganzen Welt, erarbeitet wurde. ISO 32000-1:2008 war im wesentlichen ein Übernahme von PDF 1.7 von Adobe. PDF 2.0 ist eher eine Evolution als eine Revolution. Es wurde grossen Wert auf Kompatibilität zu älteren PDF-Versionen gelegt.

Sieben Kapitel der 971 Seiten umfassenden Spezifikation wurden komplett neu geschrieben (z.B. Transparenz, Tagged PDF). Es ging dabei nicht darum, neue Funktionen einzuführen, sondern um Unklarheiten und Fehler aus älteren Spezifikationen zu beseitigen.

Neben anderen neuen Funktionen gibt es auch einige Neuerungen für digitale Druckvorlagen:

  • Parameter zum Aktivieren der Tiefenkompensierung (Black-Point Compensation) auf Objektbasis. Damit können voraussagbare Farbkonvertierungen definiert werden.
  • Ausgabebedingung pro Seite (optional). Z.B. Coated für die Umschlag-Seiten und Uncoated für die Inhalts-Seiten in der gleichen PDF-Datei.
  • Verwendung von spektralen Daten für Sonderfarben (mit CxF/X-4).
  • Definition der Farbreihenfolge im Druck (z.B. für Bogenoffset).
  • Erweiterte Rasterfunktionen (Ursprung, Punktform).

Da die meisten dieser neuen Funktionen den Bereich Farbe betreffen, ist PDF 2.0 auch ein Thema in meinem neuen Seminar PDF Color Management in der Praxis.


Neues Seminar stösst auf grosses Interesse

Mein neues Seminar PDF Color Management in der Praxis stösst auf grosses Interesse. Für die Première am 31. August in Olten musste ich in einen grösseren Saal wechseln, damit alle Interessenten Platz finden. Aus diesem Grund gibt es auch wieder einige wenige freie Plätze an diesem Termin.

Das neue Seminar findet in diesem Jahr an folgenden Orten statt:

Im nächsten Jahr wird es noch weitere Seminar-Termine geben.


Neun Gründe für Preflight

Die Ghent Workgroup (GWG) hat ein interessantes Poster veröffentlicht:

Auf der Vorderseite wird die GWG vorgestellt. Auf der Rückseite sind neun Gründe für einen Preflight aufgeführt (erarbeitet von der belgischen VIGC). Jeder Punkt ist mit einem Beispiel illustriert.

Man kann mit dieser Seite überprüfen, wie bestimmte PDF-Definitionen in unterschiedlichen Anzeigeprogrammen (Acrobat/Reader, Apple Vorschau, etc.) und Ausgabegeräten (Drucker, Proofer, Belichter) dargestellt werden.

Ausserdem sollte man das PDF mit einem Preflight-Werkzeug prüfen, um auch die unsichtbaren Probleme zu entdecken. Dazu eigenen sich die Preflight-Profile GWG2012 oder GWG2015 (enthalten in Acrobat DC Pro, Callas pdfToolbox und Enfocus PitStop Pro) und natürlich die Preflight-Profile für Acrobat Pro von PDFX-ready.