GWG-Whitepaper zu Transparenz

Die Ghent Workgroup (GWG) hat ein englisches Whitepaper mit dem Titel Transparency Best Practices herausgeben.

Darin wird die Funktionsweise von Transparenzeffekten in Grafik- und Layoutprogrammen beschrieben. Designer erhalten wertvolle Praxis-Tipps zur Verwendung und Definition von transparenten Objekten um potentiellen Problemen bei der Ausgabe vorzubeugen.

Das Whitepaper kann kostenlos von gwg.org heruntergeladen werden.


Ein Quantensprung im Preflight!

In den letzten Versionen der beiden wichtigsten Preflight-Tools (Enfocus PitStop, Callas pdfToolbox) sind neue Technologien eingebaut worden, die es ermöglichen, die Qualität der Preflight-Checks substantiell zu verbessern. Wir haben lange auf solche Funktionen warten müssen!

Bisher haben Preflight-Programme immer nur die Eigenschaften einzelner PDF-Objekte isoliert geprüft. Das klassische Beispiel ist ein schwarzer Text, der nicht als überdruckend definiert ist. Eine entsprechende Prüfung hat auch dann Fehlermeldungen ausgelöst, wenn der schwarze Text nicht auf einem farbigen Hintergrund, sondern dem Papierweiss stand. In diesem Fall spielt es aber keine Rolle, ob der schwarze Text überdruckt oder nicht! Dadurch wurden viele ungerechtfertigte Fehlermeldungen (sogenannte «false positives») generiert, die die Anwender irritiert haben. Oft hat das dazu geführt, dass ernstzunehmende Fehlermeldungen übersehen wurden. Das hat sich u.a. anderem auch bei den Preflight-Profilen der Ghent Workgroup und von PDFX-ready negativ ausgewirkt, da dort viele Überdrucken-Checks durchgeführt werden.

Es wurden bisher auch unsichtbare Objekte geprüft, die durch andere Objekte überlagert wurden oder abmaskiert waren.

Eine Einschränkung der zu prüfenden Objekte war nur mithilfe der Seitengeometrierahmen (z.B. BleedBox, TrimBox) möglich. Eine Einschränkung des Preflights auf eine beliebige Kontur (z.B. Stanzkontur) war nicht möglich.

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Script «Fix PitStop Menüs»

Im kürzlich veröffentlichten Enfocus PitStop Pro 2018 hat Enfocus ein neues Top-Level-Menü mit dem langen Titel PitStop Pro-Kontrolltafel hinzugefügt, das die meisten Anwender nur ab und zu oder gar nicht gebrauchen werden. Zusammen mit den Menüs PitStop Pro und Certified PDF belegt Enfocus nun fast die Hälfte des ganzen Menü-Balkens. Dies ist v.a. bei kleineren Monitoren (Laptops) störend. (Dabei ist die Vorgabe von Adobe, dass Plug-ins von Drittherstellern das Menu «Zusatzmodule» verwenden sollen.)

Ich habe deshalb das JavaScript Fix PitStop Menüs entwickelt, das die Menüs «PitStop Pro-Kontrolltafel» und «Certified PDF» aus dem Hauptmenü entfernt und in das Menü «PitStop Pro» verschiebt.

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Barrierefreiheit: Vergleich von
WCAG 2.0 und PDF/UA

In der Artikelserie PDF/UA-1 unter der Lupe vergleicht und analysiert Kerstin Probiesch ausgewählte Anforderungen der Barrierefreiheit gemäss WCAG 2.0 (Web Content Accessibility Guidelines 2.0) mit den Anforderungen von PDF/UA (PDF Universal Accessibility).


Geänderter Hotkey für Anmerkungen
in der Ausgabevorschau

Bereits 2012 wurde in Acrobat XI eine Funktion eingeführt, mit der man Informationen aus der Ausgabe-Vorschau (Prozentwerte der Separationen oder Ergebnisse des Objektinspektors) als Notizzettel in die PDF-Seite schreiben kann. Dazu musste man bei geöffneter Ausgabevorschau mit gedrückter Shift-Taste (Umschalt-Taste) auf die gewünschte Stelle auf der Seite klicken.

Die Wahl der Shift-Taste als Hotkey war etwas unglücklich, weil dadurch die Mehrfachauswahl von Objekten mit dem Acrobat-Werkzeug Objekt bearbeiten oder dem PitStop-Inspektor bei geöffneter Ausgabevorschau nicht mehr möglich war. Anstatt die Objekte auszuwählen wurden ungewollt Notizzettel erzeugt.

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in der Ausgabevorschau

Aufzeichnungen der GWG-Webinare

Vor kurzem hat die Ghent Workgroup (GWG) acht Webinare durchgeführt. Die Aufzeichnungen (in englisch) sind hier abrufbar:


Kostenloses Webinar über
Ghent PDF Output Suite 5.0

Am 11. Januar habe ich für die Ghent Workgroup (GWG) ein Webinar gehalten über die Ghent PDF Output Suite 5.0, deren Projektleiter ich in meiner Funktion als Leiter der Arbeitsgruppe Process Control der Ghent Workgroup bin.

Es gibt eine Webinar-Aufzeichnung (36 Min.) und die englische Präsentation kann anschaut resp. herunterladen werden.


Fehler bei Adobe PDF Print Engine
wegen defektem Font

Datalogics, die Software-Biliotheken von Adobe an Hersteller vertreiben, hat einen Artikel zu der seit Version 3.0 der Adobe PDF Print Engine (APPE) häufigeren Fehlermeldung NON-FATAL PDF Exception: Cannot extract the embedded font veröffentlicht. Dieser wird im Adobe Common Renderer durch einen defekten Font verursacht. Im Artikel werden Parameter beschrieben, mit denen man die Fehlermeldung ausschalten kann (und dafür das Risiko einer fehlerhalten Fontdarstellung auf sich nimmt).


Der (Un)sinn von Druckermarken
in PDF-Druckvorlagen

Im Publishingblog ist unter dem Titel Der Drucker braucht das nicht ein Beitrag über den Sinn und Unsinn von Druckermarken (Passkreuze, Schnittzeichen, Anschnittsmarken, Farbkontrollstreifen, etc.) in digitalen Druckvorlagen erschienen.

Die Marken stören bei der Weiterverarbeitung (Ausschiessen) der Einzelseiten zu Druckbogen und müssen vom Ausschiessprogramm entfernt werden.

Ein vierfarbiger Farbkontrollstreifen bewirkt, dass aus einem einfarbigen Job mit einer Schmuckfarbe unnötigerweise ein fünffarbiger Job wird.