Über die Notwendigkeit
von «context-aware» Preflight

Im Callas-Blog erschien ein Beitrag über die Notwendigkeit des «context aware» Preflights. Die neue «Sifter»-Technologie in der Callas pdfToolbox 10 ermöglicht es, PDF-Objekte in ihrem Umgebungskontext zu analysieren. Siehe auch meinen Artikel Ein Quantensprung im Preflight!.

Akash Choudhary beschreibt in seinem Artikel einige Anwendungsfälle. Das klassische Beispiel ist sicher kleiner schwarzer Text, der auf aussparen gesetzt ist:

Wenn der schwarze Text auf einem farbigen Hintergrund steht (links), ist überdrucken wichtig, um bei Passerungenauigkeiten in der Druckmaschine weissen Blitzern vorzubeugen. Wenn der Text keinen Hintergrund hat (rechts), spielt es hingegen keine Rolle, ob er überdruckt oder ausspart.

 

Es können mit dieser Technologie nun auch ganz oder teilweise verdeckte Objekte gefunden (und ggf. entfernt) werden. Ausserdem ist es möglich zu prüfen, ob bestimmte Objekte zu nahe an anderen Objekte platziert sind (z.B. Text in der Nähe der TrimBox oder der Stanzkontur).

Die Prüfung von Einzelobjekten auf die jeweilige Umgebung ist natürlich aufwändig und sollte mit Bedacht eingesetzt werden. Aber die Performance-Einbusse lohnt sich v.a. in automatisierten Workflows, da durch die Reduktion von unberechtigten Treffern (sogenannten «false positives») die Treffergenauigkeit des Preflights erheblich gesteigert werden kann. Damit kann der Aufwand für die manuelle Überprüfung der Preflight-Resultate signifikant reduziert werden!


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